Was war


Bring- und Holtag vom 14. und 15. Juni 2019

Nein, eine Klarinette war dieses Jahr am Bring- und Holtag leider nicht dabei. Trotzdem wurde die Musikliebhaberin für ihr Warten an der Abschrankung beim Werkhof der Gemeinde Weinfelden belohnt. Sie fand auf einem der voll beladenen Warentische einen „Ministrandstuhl“, Modell Werkunterricht Sekundarschule. Damit wird sie sich beim nächsten Klassik-Openair-Konzert und vermutlich auch bei anderen Gelegenheiten die Wartezeit etwas bequemer einrichten können.


Auch am diesjährigen Bring- und Holtag war Openair-Wetter angesagt. Dennoch hatte man den Eindruck, dass eher weniger Menschen entlang der Abschankung auf das Pfannendeckelsignal zur Eröffnung warteten. Gleichwohl waren dann wie immer innerhalb kürzester Zeit die meisten Objekte in mitgebrachten Taschen verstaut oder grössere Errungenschaften am Rand des Platzes für den späteren Abtransport platziert. Manch ein Gegenstand wurde vom neuen Besitzer ganz neuen Bestimmungen zugeführt, so zum Beispiel der Brotkasten mit dem Klappdeckel, der in Zukunft das Katzenfutter vor unerwünschten Fliegen schützen wird. So haben wieder ganz viele Dinge einen neuen Platz erhalten und können dort nochmals nützliche Dienste leisten.

Der Dank geht auch dieses Jahr wieder an die Gemeinde Weinfelden für die Infrastruktur, die Werbung und auch die personelle Unterstützung sowie an die fleissigen Helferinnen vom Gemeinnützigen Frauenverein, die für die Annahme der Gegenstände sowie das Vorbereiten der Warentische zuständig waren.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Führung im Napoleonmuseum Arenenberg vom 8. Mai 2019

Fast hätten wir ihn übersehen, den Mann in der Uniform eines Dienstboten. Er hat sich im Salon noch kurz in einen bequemen Armsessel gesetzt, um der Musik „seiner Reine Hortense“ zu lauschen und ist dabei tatsächlich eingenickt. Aufgeweckt durch die ankommenden Besucherinnen vom Frauenverein Weinfelden ist er jedoch sofort auf den Beinen und bereit, seine Gäste höflich zu begrüssen und sich kurz vorzustellen. Er, Charles Thélin (alias Hubi Zweifel), war der ergebene persönliche Diener von Königin Hortense. Mit viel Charme und einem „Accent francais“ beginnt er seine Erzählungen mit dem „Baumstamm, ähh Stammbaum“ auf einer grossen Tafel an der Wand des ersten Raums. „Très compliqué“ meint Charles, aber er versucht es trotzdem. Königin Hortense war die Stieftochter und gleichzeitig die Schwägerin von Napoleon Bonaparte; Stieftochter, weil Tochter von Königin Joséphine, der ersten Frau von Napoleon und Schwägerin, weil Hortense mit dem Bruder von Napoleon verheiratet war. Weiter führt uns der königliche Diener dann durch die verschiedenen Räume des Schlosses und erzählt vom „Petit Ouioui“, Louis Napoleon, dem späteren Kaiser Napoleon III von Frankreich. Der Sohn von Königin Hortense war hier im Schloss aufgewachsen. Er soll sogar Thurgauer Dialekt gesprochen haben. Seine Liebe galt, wie es zu jener Zeit üblich war, der Jagd. Aber auch die jungen Damen der Region hatten es ihm angetan.

 

Der nächste Raum ist das Esszimmer. Dort ist der Tisch festlich gedeckt mit Porzellan, das mit einem wunderbaren Goldrand verziert ist. Hier verrät uns Charles, weshalb es im Schloss keine Küche gebe. Die Königin liebte zwar das regionale Essen, nicht aber die intensiven Küchendüfte. So wurde das Essen über den Hof ins Esszimmer getragen und auf Stövchen warmgehalten. Zum Schluss der Führung führt uns Diener Charles noch in den ersten Stock des Schlosses, ins helle Schlafzimmer von Königin Hortense. Dieses Zimmer mit den grossen Fenstern und Blick auf den Bodensee war für lange Zeit das Krankenzimmer und später der Ort, wo Hortense nach langer Krankheit starb.

 

Anschliessend an die Führung wäre eigentlich noch Zeit gewesen für einen Rundgang durch den herrlichen Schlosspark. Das Wetter lud jedoch nicht gerade dazu ein und so traf man sich im Bistro Napoleon, gleich neben dem Schloss, zu Kaffee und Kuchen und zum gemütlichen Beisammensein, bevor dann die Reise per Postauto wieder zurück nach Weinfelden ging.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Geburtstagsfeier für die 90- und 100-jährigen Jubilarinnen und Jubilare

Auf den letzten Sonntag im April luden der Gemeinnützige Frauenverein, der Musikverein und das Alterszentrum Weinfelden zur traditionellen Jubilarenfeier ein. Eine Hundertjährige und 21 Personen, welche im Jahr 2019 ihren 90. Geburtstag feiern dürfen, versammelten sich im Alterszentrum Weinfelden zusammen mit ihren Angehörigen zu einer schönen Feier. Der Musikverein Weinfelden eröffnete den feierlichen Anlass mit frohen Klängen. Anschliessend überbrachte Gemeinderätin Ursi Senn im Namen der Gemeinde Weinfelden den Jubilarinnen und Jubilaren die besten Wünsche zu ihrem hohen Wiegenfest. Sie gratulierte von ganzem Herzen und zitierte: "Viele Jahre liegen hinter Ihnen. Sie haben viel gesehen und erlebt." Ursi Senn liess die Jahre von 1919 bis heute Revue passieren und blätterte dazu im Fotobuch. Da gibt es schwarz-weiss Fotos des ersten Schultages, Bilder vom zweiten Weltkrieg, der späteren Berufsausbildung bis zur Hochzeit, dann die Farbfotos der eigenen Kinder oder sogar digitale Bilder von Enkelkindern. Und heute, im Jahr 2019 feiern die Geburtstagskinder ihren 90. oder 100. Geburtstag. In diesen vielen Jahren ist die Welt eine andere geworden. Dazumal war man noch mit Ross und Wagen unterwegs, heute kann man sich das Auto aus dem Alltag nicht mehr wegdenken.

 

Mit weiteren festlichen Melodien gratulierte der Musikverein den „Geburtstagskindern“. Mit einem guten Tropfen Wein und einer Packung Gottlieber Hüppen beschenkte der Gemeinnützige Frauenverein alle Jubilarinnen und Jubilare. Nach der offiziellen Feier wurde ein Gruppenfoto gemacht, das später allen Jubilaren zur Erinnerung zugestellt wurde. Endlich durften alle Geladenen an den schön gedeckten Tischen den feinen Z’vieri, offeriert vom Alterszentrum Weinfelden, geniessen. Die Vorstandsfrauen des Gemeinnützigen Frauenvereins waren den ganzen Nachmittag um das Wohl der Gäste besorgt. Angeregte Gespräche in netter

Gesellschaft rundeten den würdigen Anlass ab.

 

Brigitte Vonwiller


Jahresversammlung vom 24. April 2019

Der Vorstand mit den bestätigten und neu gewählten Mitgliedern
Der Vorstand mit den bestätigten und neu gewählten Mitgliedern

Ja, das kommt nicht alle Tage vor. Da müssen doch tatsächlich noch zwei Stapel zusätzliche Stühle in den Traubensaal gerollt und zu den bereits in Reih und Glied stehenden Artgenossen gestellt werden. Dies ist dann auch der Grund dafür, dass die Präsidentin das angesagte Programm, die Jahresversammlung des Frauenvereins Weinfelden, erst mit ein paar Minuten Verspätung einläuten kann. So begrüsst Vreni Koch alle anwesenden Vereinsmitglieder und die geladenen Gäste herzlich – notabene an diesem Abend alles Frauen. Dieser Umstand ist es dann, der später am Abend dem einzigen Mann im Saal ein bisschen Herzklopfen bereiten sollte. Doch dazu später mehr.

 

Die Szenen 1 bis 7 sind dann schnell gespielt: Begrüssung, Protokoll, Jahresbericht usw. Erst bei Szene 8, Demissionen/Wahlen, verlangsamt sich der Rhythmus etwas. Vreni Jäger, Kassierin und Viola Otto, Brocki, zwei langjährige Vorstandsmitglieder, haben ihren Rücktritt aus dem Vorstand eingereicht. Sie werden von Vreni Koch mit lieben Worten und einem Blumenstrauss verabschiedet. „Wie ein Wunder“, so berichtet die Präsidentin dann, kam es ihr vor, als sie auf der Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern von Esther Stokar die Zusage für ihr Engagement im Vorstand erhielt. Auch über die zweite Zusage ist die Freude gross. Bei Denise Topak kam die Anfrage für die Rolle als Kassierin ebenfalls genau im richtigen Moment, so dass der Vorstand jetzt wieder komplett ist und bereit für das nächste Vereinsjahr. „Auf Wiedersehen in der Brocki“ – so endet die kurze Vorstellung der neuen Brocki-Leiterin Marlies Schenkel. Sie hat bereits seit einiger Zeit in der Brocki-Crew mitgearbeitet und übernimmt nun die Leitung von Viola Otto. Tatkräftig unterstützt wird sie von der bisherigen Brocki-Assistenz Barbara Kämpfer.

 

Somit sind wir bei Szene 9 angelangt: Mitteilungen und Umfragen. Da hat Ursi Senn-Bieri als Vertreterin des Gemeinderates und seit diesem Abend stolze Trägerin des Titels „Spielplatzministerin“ gute Nachrichten. Das Projekt Generationenspielplatz ist auf gutem Wege. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Frauenverein und die Stiftung „Hopp-la“ ist geplant, auf zwei Weinfelder Spielplätzen begegnungsfördernde Spielgeräte aufzustellen. Nach dieser schönen Ankündigung folgen noch ein paar Informationen der Präsidentin. Darauf bedankt sich Vreni Koch bei ihren Kolleginnen für die Zusammenarbeit und setzt gerade dazu an, die Versammlung zu schliessen, da ertönt ein dramatisches „Stopp“ und unterbricht die Präsidentin. Priska Schneider hat diesen Moment abgewartet, um sich im Namen des Vorstandes ganz herzlich bei Vreni Koch für ihr grosses Engagement und die Hingabe für den Frauenverein zu bedanken. Nach diesem Intermezzo ist es jedoch wirklich Zeit für die Pause – wiederum mit wunderbaren Häppchen aus der Traubenküche.

 

Nach der Pause übernimmt Franz Xaver Isenring die Hauptrolle und gesteht grad zu Beginn, dass er beim Anblick des ausschliesslich weiblichen Publikums schon recht nervös geworden sei. Unterdessen habe sich das jedoch wieder gelegt und im Moment fühle er sich richtig wohl. Die Rolle als Geschichtenerzähler – heute Abend über das ehemalige Hotel Krone mitten im Zentrum von Weinfelden – liegt dem Protagonisten sichtlich. Da gibt es unzählige Geschichten über die Familie Seeger. Diese führte das Gasthaus über verschiedene Generationen hinweg. Erwähnenswert ist sicher, dass damals das Gasthaus 364 Tage im Jahr geöffnet hatte und nur am Karfreitag geschlossen war. Dann nämlich fuhr die ganze Familie nach Luzern zum Löwendenkmal. Dass das Hotel Krone sogar über die Landesgrenzen hinweg bekannt war, lag wohl einerseits an seiner Lage (an der Route Mailand – Konstanz), aber auch am grossen Saal, dem einzigen in der Region zu dieser Zeit. Im Krone-Saal fanden Tanzabende, Hochzeiten, Versammlungen, Konzerte, Theater und vieles mehr statt. Besonders zu erwähnen ist hier sicher das Gastspiel der Mailänder Scala. Aber auch sonst verkehrten zahlreiche Berühmtheiten aus Theater, Film und Politik und sogar ein Bischof in der Krone. Festgehalten sind diese Persönlichkeiten mit Rang und Namen im Gästebuch der Familie Seeger, welches der Sohn der ehemaligen Besitzerfamilie vor einiger Zeit dem Weinfelder Bürgerarchiv übergeben hat. Mit dem „Hammerbild“, einem Foto von General Guisan auf dem Weg ins Hotel Krone Weinfelden, beendet Franz Xaver Isenring die aussergewöhnliche Geschichte über dieses besondere Gasthaus. Ob wir heute Abend statt im Traubensaal im Saal des Hotel Krone sitzen würden, wenn die Geschichte der Krone anders ausgegangen wäre? Diese Frage können wir nicht beantworten. Wie wir alle wissen, wurde das Hotel Krone 1968 abgerissen und an seiner Stelle der Neubau für den Coop im Zentrum von Weinfelden erstellt.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Kaffee und Kuchen im Alterszentrum Weinfelden am 10. April 2019

Was darf’s denn sein? Schwarzwälder-, Kirsch- oder vielleicht ein Stück Fruchttorte? Und, um es gleich

vorwegzunehmen: Der Favorit an diesem Nachmittag war die Kirschtorte.

Auch dieses Jahr hatte der Gemeinnützige Frauenverein Weinfelden die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Weinfelden zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Im Service standen drei Vorstandsfrauen, die zwischendurch noch von den Vereinsfrauen in der Cafeteria unterstützt wurden. Dies war auch nötig, denn wegen der grossen Gästeschar gingen schon bald einmal die Kuchengabeln aus. Da wurden dann schleunigst alle leer gegessenen Teller samt Kuchengabeln eingesammelt, abgewaschen und für die „zweite Schicht“ wieder bereitgestellt.

Dieses logistische Detail blieb jedoch sicherlich weitgehend unbemerkt bei den Gästen. Diese genossen den Kuchenplausch und das Zusammensein mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern sehr. Immer wieder wurden die feinen Torten gelobt. Ein paar ganz „süsse Mäuler“ bestellten sogar noch eine zweite Portion – logisch – Kirschtorte.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Weihnachtsbriefkasten 2018

 Der Weihnachtsbriefkasten 2018 ist Geschichte. In der Adventszeit hatten wir unseren Briefkasten bereits zum zwölften Mal beim Pestalozzischulhaus aufgestellt. In dieser Zeit habe ich vierzehn Briefe vorgefunden. Es waren 16 Erwachsene und 16 Kinder/Jugendliche, die einen Weihnachtswunsch hatten, den sie sich selbst nicht erfüllen konnten. Bei den einen war es ein schönes Fest mit der Familie zu feiern und die andern freuten sich über den Gutschein, um eine nötige Anschaffung für den Haushalt zu machen. Ich habe den Betroffenen die Geschenkkarten selbst übergeben und dabei immer wieder in glänzende, freudige Augen schauen dürfen. Mit einem Händedruck bedankten sich alle ganz herzlich und waren glücklich darüber, dass es so eine Organisation wie den Frauenverein in Weinfelden gibt.

Am Heiligen Abend gab es noch eine Weihnachtsüberraschung. Zwei Verantwortliche der Weinfelder Glühweinbar überbrachten zu Gunsten des Weihnachtsbriefkastens Fr. 600.00 aus dem Erlös der Bar. Herzlichen Dank! Ein Dankeschön geht auch an Herrn Keller, der in gewohnter Weise unseren Briefkasten zuverlässig aufgestellt und abgebaut hat und ihn das ganze Jahr über bei sich lagert.

 

Brigitte Vonwiller


Adventsmarkt vom 8. Dezember 2018

Impressionen vom Adventsmarkt


Backen für den Adventsmarkt

Samstag, 1. Dezember 2018, 8.00 Uhr. Es herrscht bereits emsiges Treiben in der Schulküche des Thomas-Bornhauser-Schulhauses. Das alljährliche Backen für den Adventsmarkt hat begonnen. Auch dieses Jahr backen wir die allseits beliebten Gewürztännli. Jeweils zwei Frauen arbeiten Hand in Hand und so entstehen bald die 20 Blechkuchen, aus denen dann die Gewürztännli zugeschnitten werden. Inzwischen sind noch einige Frauen mehr dazu gekommen. Sie sind bereit, um die vielen Tännli zu dekorieren. Mit einer Spritzglasur und vielen verschiedenfarbigen Zuckersternli, -kügeli, -engeli, -tännli etc. lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf. Bereits ist die Glasur trocken. Gekonnt werden nun die wunderschön dekorierten Tännli in Transparentsäckli eingepackt

und mit einem Band, an dem das gerollte Rezept hängt, zusammengebunden.

Es ist Mittag, Vreni Koch verköstigt die fleissigen Frauen mit feinen Wähen und Salat. Danach ein Kaffee und schon geht es in den Endspurt. Die letzten Tännli werden dekoriert und eingepackt. Nun die Schulküche putzen und «polieren» 😊, so dass wir diese auch im nächsten Jahr wieder benutzen dürfen. Wir sind bereit und freuen uns auf den Adventsmarkt.

 

Priska Schneider


Adventsverkauf 2018

Das Herz weihnachtlich aufgemacht,

denn schon bald kommt die Stille Nacht.

Ein bisschen Einkehr halten

Ab und zu die Hände falten.

Adventszeit will uns lehren,

ein bisschen mehr zu geben als zu nehmen.

 

Erneut durften wir die „Adventskranztage“ vom Gemeinnützigen Frauenverein im Atelier von Nicole Graf durchführen. Ganz herzlichen Dank für die tolle Gastfreundschaft! Zahlreiche Kranzerinnen haben während zwei Tagen unermüdlich gearbeitet. Auch das Kranzen am Abend wurde rege genutzt. Es fanden tolle Begegnungen, entspannte Gespräche während dem Arbeiten statt. Es entstanden wunderschöne und vielfältige Adventsdekorationen, die dann am Samstag, 1. Dezember zum 1. Advent am Stand vor der Brocki verkauft wurden. Der Erlös ging dieses Jahr an die Infostelle "Frau und Arbeit" in Weinfelden.

 

Gerda Hübner


Herbstmittagessen am 14. November 2018

Der Gemeinnützige Frauenverein lud am 14. November 2018 alle alleinstehenden über 70-jährigen Frauen zum Mittagessen im Restaurant zum Trauben ein. Der Einladung zu einem geselligen Mittag mit einem feinen Essen aus der Traubenküche folgten rund 130 Frauen. An den schön gedeckten und herbstlich dekorierten Tischen mit ihren strahlenden Lichtlein von gelb über orange bis rot und violett liessen sich die Frauen gerne nieder. Zusammen mit dem Trauben-Team bedienten die Vorstandsfrauen engagiert und tatkräftig die Gäste. Die Frauen wurden mit einer köstlichen Marroni-Linsensuppe und zum Hauptgang mit einem wunderbaren Schweinsbraten an Apfelbalsamschaum, Kartoffelkroketten und Gemüse der Saison verwöhnt. Zum Dessert gab es einen feinen, lauwarmen Schoggikuchen mit Schlagrahm und Kaffee. 

Zwischen Hauptgang und Dessert konnte ich den Gästen die Thurgauer Jodelspatzen ankündigen. Unter der Leitung von Jolanda Felix und ihrer Tochter Carina und zur Freude aller Anwesenden sangen und jodelten die Kinder aus voller Kehle. Mit traditionellen und auch modernen Jodelliedern begeisterten sie das Publikum. Anschliessend an ihren Auftritt waren dann auch die Jodelspatzen zu einem feinen Dessert in der Gaststube des Restaurant Trauben eingeladen, wo sie sich den Schoggikuchen munden liessen.

Mit einem grossen Applaus und einem „Dankeschön“ verabschiedeten sich die zufriedenen Gäste bis zum nächsten Jahr.

 

Brigitte Vonwiller

 

 


Vivala-Chilbi 3. und 4. November 2018

Die kurzfristige Anfrage und die ebenso kurzfristige Zusage zur Teilnahme an der Vivala-Chilbi rief kreative Frauen auf den Plan. In kürzester Zeit wurden tolle Ideen durch fleissige Hände umgesetzt, wie nebenstehendes Bild zeigt.


Offenes Singen am 31. Oktober 2018

Mit Lust zum Singen und freudigen Gesichtern treffen sich schon bekannte und neue Sänger an diesem 31.Oktober 2018 im Pfarreizentrum in Weinfelden. Es sind ca. 30 Personen, zu unserer Freude auch 2 Männer. Angela Testa und Samuel Curau sind schon bereit mit Klavier und Djembe. Pfadi-Singbücher «der Brüller» werden verteilt und los kanns gehen. Erika Weibel begrüsst Leiter und Sänger und wünscht allen einen vergnügten Nachmittag. Schon bald erklingen bekannte Lieder und Schlager. Viele erinnern uns an unsere Schulzeit, Schulreisen, Wanderungen und Hüttenatmosphäre, andere an unsere Jugend. Es wurden sogar Lieder gewünscht die Samuel nicht kannte aber die er trotzdem problemlos begleiten konnte.

Die erste Stunde vergeht im Flug. Mit leckeren Zöpfen, feinen Kuchen, Kaffee, Tee und Getränken können die müden Geister wieder geweckt werden. Auch die Zeit zum Plaudern wird rege genutzt. Dann geht’s wieder zurück in den Saal und eine weitere Singrunde geht los. Die Liederauswahl wird von den Sängern gewünscht und freudig gesungen. Leider kommt nur zu schnell das Schlusslied. Vreni Koch bedankt sich herzlich bei den Leitern. Leider teilt sie dann mit, dass auf gemeinsamen Wunsch der katholischen Frauengemeinschaft, der Landfrauen und des Frauenvereins nächstes Jahr kein offenes Singen stattfinden wird. Mit grossem Bedauern wird das zur Kenntnis genommen.

 

Vreni Jäger


Herbstspaziergang am 24. Oktober 2018

Ein grauer Himmel wölbt sich um 13.30 Uhr über Weinfelden und ein paar dunkle Wolken lassen sogar Regen vermuten. Trotzdem treffen sich vier, für alles Wetter ausgerüstete, wanderfreudige Frauen beim Rathausbrunnen zum Herbstspaziergang Richtung Stelzenhof. Mit zügigen Schritten nehmen wir den Aufstieg in Angriff. Vorbei an herbstlichen Gärten, mit blühenden Astern und Dahlien neben Beeten mit letzten Salaten, Kohl und Lauch, wandern wir Höhenmeter um Höhenmeter aufwärts. Vorbeimarschierend an verschiedenen Höfen und Häusern werden bei meinen Begleiterinnen vergangene Zeiten lebendig und Erlebnisse aus ihren Leben ausgetauscht. Die Felder sind grösstenteils bereits abgeerntet und liegen brach. Ein bepflanzter Acker aber zieht unsere volle Aufmerksamkeit auf sich. „Ist das eine Kohlart“? Den Blättern nach könnte es sein, es lässt sich jedoch kein Ansatz irgend eines Produktes erkennen. Auch eine Geruchsprobe an Blättern löst das Rätsel nicht. Schliesslich vermuten wir, dass dies Gründüngung sein muss.

 

Die abwechslungsreichen Gespräche lassen uns die Anstrengung des Aufstieges und die Zeit vergessen und schon marschieren wir am Stelzenhof vorbei dem Thurberg entgegen. Immer wieder schweifen unsere Blicke über das Thurtal und nach Weinfelden hinunter. Ein schöner Anblick. Die Berge des Alpsteins lassen sich hinter einer Dunstschicht nur erahnen. Das trockene Laub am Strassenrand raschelt unter unseren Schritten. Jetzt bahnt sich sogar die Sonne einen Weg durch die Wolken und leuchtet durch die bunt gefärbten Baumwipfel.

 

Bergabwärts unserem Ziel, Patricias Zuhause entgegen, läuft es wie von selbst. Hier erwartet uns ein wunderbarer Zvieri in ihrer sonnendurchfluteten Stube. Brigitte, durch eine starke Erkältung am Mitmarschieren verhindert, ist auch anwesend und bereichert mit einem weiteren delikaten Kuchen unsere offerierte Zwischenverpflegung. Wir geniessen diese Köstlichkeiten mit Hochgenuss und sitzen noch eine Weile bei guten Gesprächen zusammen. Dann machen sich alle zufrieden und um ein tolles Erlebnis reicher, auf den Heimweg.

 

Vreni Koch


Ferienpass Kartenkurs am Donnerstag 11. Oktober 2018

Sieben Mädchen im Alter von 9 – 11 Jahren haben sich zum Ferienpass Angebot des Gemeinnützigen Frauenvereins angemeldet und sind 11. Oktober pünktlich im Pestalozzi-Schulhaus erschienen. Am Vorabend haben Vreni Jäger und Helene Hutterli die Kartenmuster präsentiert, viel verschiedenes farbiges Papier, Karton und Bänder ausgestellt, die grosse Auswahl an Stanzern bereitgestellt und eine grosse Auswahl an farbigen Karten in verschiedenen Formaten warteten auf Verwendung . Mit viel Fleiss und grosser Freude begann die Arbeit unter dem Motto «schneiden, stanzen und kleben ».

 

Schnell entstanden die ersten Kreationen. Erstaunlich mit welcher Liebe und Hingabe da gebastelt wurde. Eltern, Freundinnen und Geschwister werden die Empfänger der kreativ und künstlerisch gestalteten Karten sein. Da werden Waldlandschaften geklebt, Schneeflocken glitzern trotz dem herrlichen Herbstferienwetter. Herzen in vielen Formen und Farben zieren Dankeskarten, Herbstkarten mit Blättern, gestanzt in wunderbaren Herbstfarben auf passende Karten geklebt. Es wird munter gearbeitet – eine Freude, zuzuschauen.

 

Vreni Koch, die Präsidentin des GFV brachte das traditionelle Znüni. Die eifrigen Bastlerinnen hatten kaum Zeit, die Weggli und Brügeli zu geniessen, die Zeit verging in Windeseile. Ein Mädchen meinte, sie mache dann um 11.00 Uhr noch weiter, ein anderes wünschte sich, am Nachmittag weiter arbeiten zu können und eines meinte, sie komme dann nächstes Jahr wieder.

 

Zusammen bestaunten wir die Kunstwerke und freuten uns über die eifrigen Bastlerinnen, die sehr selbständig mit viel Fantasie arbeiteten, aber auch kleine Hilfeleistungen und Tipps dankbar annahmen. Nachdem alle die passenden Couverts und Einlageblätter für ihre Karten erhalten hatten, verabschiedeten sich die Kinder herzlich und dankbar. Ein kurzweiliger, gefreuter Vormittag, auch für die Kursleiterinnen. Gerne bieten wir diesen Kurs auch im nächsten Herbst wieder an.

 

Helene Hutterli-Müller


Dankeschön Ausflug ins Zürcher Oberland am 12. September 2018

Bei schönem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen fuhren achtzig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit Madörins Apfelcar ins Zürcher Oberland. Zuerst führte uns die Reise nach Rapperswil – Jona ins ENEA Baummuseum. Wir wurden von unseren Führern begrüsst und in den wunderschönen Park geführt. Für alle war’s eine sehr beeindruckende Kulisse mit den über 50 auserwählten Bäumen aus über 25 Arten. Einige Bäume sind über 100 Jahre alt. Auf der ganzen Anlage stehen ca. 3000 Gehölze aus unserer Klimazone.

Für Gartenliebhaber gab es auch einige fachkundige Gespräche und Beratungen, vor allem über den Buchsbaumzünsler und Pilze, die häufig ganze Hecken befallen. Ausserdem konnten wir noch viele schöne Skulpturen, Kunst und Design bewundern. Im Anschluss an unsere Führung erfrischten wir uns mit einem kühlen Drink im Showroom und auf der Terrasse mit Blick auf den grossen Teich und den Park.

Die Fahrt ging schliesslich weiter nach Wald in die „Bleichibeiz“, wo wir uns kulinarisch verwöhnen liessen. Die schön gedeckten Tische und die liebevoll gestalteten Menukarten luden zum feinen Nachtessen ein. Mit der Eröffnung der „Bleichibeiz“ samt Hotel von 1997 nahm die erfolgreiche Umnutzung des Fabrikareals zum Bleiche Resort ihren Anfang. Der Name „Bleiche“ stammt aus der Zeit, als in der Nähe des heutigen Fabrikstandortes Baumwolltücher an der Sonne gebleicht wurden. Gut gestärkt und mit zufriedenen Gesichtern fuhren wir nach Hause.

 

Brigitte Vonwiller


Ausflug zu den Zeitfrauen in Arbon am 15. Juni 2018

Ein kleines, exklusives Frauengrüppchen traf sich um 13.20 Uhr beim Bahnhof Weinfelden, um zusammen nach Arbon zu reisen. Wir hatten uns viel zu erzählen und so verging die Reisezeit wie im Flug. In Arbon angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Nymphenbrunnen am Adolph-Saurer-Quai, dem Treffpunkt für den Frauenstadtrundgang. Wir wurden von Frau Luchsinger und Frau Reutlinger sehr nett empfangen. Die zwei Frauen nahmen uns mit auf eine Zeitreise. Sie berichteten über starke Frauen, die die Geschichte der Stadt Arbon oder darüber hinaus prägten. Aufgelockert wurde der Rundgang von drei Schauspielerinnen, die bei den jeweiligen Stationen die einzelnen Frauenfiguren zum Leben erweckten. Sie erzählten uns hautnah, was sie beschäftigte, wie sie für ihre Rechte kämpften oder was sie schon alles bewirkten und mit Erfolg in Arbon geschaffen hatten. Der Rundgang brachte uns vom Pavillon im Jakob Züllig-Park zum Kindergarten Waagstrasse. Danach ging es weiter zum Posthof und zum Schloss Arbon.  

Am Schluss trafen wir die Frauen beim Waschplatz, direkt am Bodensee. Sie zeigten uns, wie sie die Wäsche damals gewaschen und zum Trocknen auf der Wiese ausgelegt hatten. Am Schluss bekamen wir alle eine kleine Lavendel- oder Rosenseife. Für uns Frauen vom GFV war klar, dieser Ausflug hatte sich mehr als gelohnt, es war einfach toll. Bei der Wunderbar nahmen wir nach dem Rundgang noch eine kleine Stärkung zu uns. Dann war es schon wieder Zeit aufzubrechen. Wir liefen dem schönen Bodensee entlang zurück zum Bahnhof. Nach der angenehmen Zugfahrt kehrten wir wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken zurück.

 

Priska Schneider