Was war


Bring- und Holtag vom 8. und 9. Juni 2018


Auch dieses Jahr haben Mitarbeiter des Werkhofs und Helferinnen des Frauenvereins am Freitagabend ausgediente, aber noch brauchbare Gegenstände und Möbel entgegengenommen. Diese wurden am Samstagmorgen auf langen Tischreihen auf dem Plätzli vor dem Werkhof Weinfelden, schön nach Themen sortiert, aufgebaut oder im Möbelsektor platziert. Kurz vor 10 Uhr ist dann alles bereit. Der „Starter“ Rolf kann noch die Stufen der Leiter erklimmen; bevor er jedoch das eigentliche Startzeichen geben kann, sind die Läuferinnen und Läufer bereits auf dem Weg. Ein klarer Fall von Fehlstart würde man meinen. Doch das Rennen wird nicht abgepfiffen, denn dies ist der Holtag beim Weinfelder Werkhof und da sind die Regeln etwas anders als beim Sprintwettbewerb. Aber wie im richtigen Sport gibt es auch hier Gewinnerinnen und Verlierer – es gibt glückliche Gesichter und andere, wenn jemand anders schneller war und das Wunschobjekt bereits weg ist, wenn man am Ziel ankommt.

Könnte man wie im Sport einzelne Sequenzen in der Wiederholung anschauen, wären sicher die ersten Minuten des Holtags die spannendsten. Nach kurzer Zeit ist bereits ein grosser Teil der Tische leergeräumt und auch im Möbelsektor klaffen Lücken. Dann geht es darum, den Abtransport zu organisieren. Ich staune nicht schlecht, was so alles auf einen Velogepäckträger passt. Eine junge Frau mit Sonnenbrille und Sonnenhut hat das neu erstandene blaue Holzgestell mit Schnur auf ihrem Packträger festgebunden - fast wie in Indien. Andere wählen den konventionellen Weg mit dem Auto. Aber auch hier kommt im einen oder anderen Fall Schnur zum Einsatz; dann nämlich, wenn der Kofferraumdeckel einfach nicht mehr zugehen will.

Aber nicht nur die Besucherinnen und Besucher erlebten emotionale Momente. Auch der langjährige „Chef“ des Bring- und Holtages, Walter Reinhart, war wohl am Freitagabend etwas weniger gelassen als andere Jahre. Für ihn war es der letzte Bring- und Holtag in seiner gewohnten Funktion. Er wird im nächsten Frühjahr in Pension gehen und wurde deshalb am Freitagabend, nach getaner Arbeit, mit einem wunderbaren Überraschungsapéro gefeiert und herzlich verabschiedet. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und dass er das Pensioniertenleben in vollen Zügen geniessen kann! Und wer weiss, vielleicht ist er ja nächstes Jahr am Bring- und Holtag selber ein ambitionierter „Schnäppchenjäger“.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Jahresversammlung vom Mitwoch, 18. April 2018 im Traubensaal

Nach und nach treffen die Frauen ein, im Traubensaal, und nach ein paar Worten hier und dort setzen sie sich auf die bereitstehenden Stühle. Auch ein Mann betritt den Saal. Im Gegensatz zu den 65 Frauen, die entweder als Mitglied oder geladene Gäste der Einladung zur Jahresversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden gefolgt sind, ist dieser jedoch von der Presse und sucht sich mehr oder weniger auf direktem Weg einen Stuhl in der ersten Reihe. Mit Glockenklang und Frühlingsgedicht, das nahtlos in die Begrüssung übergeht – auch diese in Versform – eröffnet die Präsidentin Vreni Koch die Versammlung.

Zügig geht es darauf durch die ersten Traktanden gemäss Programm, bis dann die Sprachform wieder poetisch wird. „Und plötzlich weisst du, es ist Zeit …“. Für Helene Hutterli ist es Zeit, sich aus dem Vorstand des Frauenvereins Weinfelden zurückzuziehen. Ihr Lebensmittelpunkt hat sich mehr und mehr an ihren Wohnort Bissegg verlagert. Dort hat sie bereits neue Aufgaben übernommen und verlässt nun den Vorstand des Vereins nach vier Jahren. Symbolisch übergibt sie ihren Vereinsschal an Priska Schneider, die gut 40 und knapp 50 Jahre zählt, Familienmanagerin, Bürofrau und noch vieles mehr ist. Auch die Liste ihrer Hobbys ist lang – und seit diesem Abend noch um eines länger. Sie wird nämlich mit grossem Applaus zum neuen Mitglied im Vorstand gewählt und darf gleich am Vorstandstisch Platz nehmen.

 

Austritt aus dem Dachverband – Ja/Nein. Bevor die Präsidentin über diesen Antrag abstimmen kann, gibt es zahlreiche Wortmeldungen und es wird rege diskutiert. Die Anwesenden Vereinsmitglieder folgen dann dem Antrag des Vorstandes und stimmen dem Austritt zu. Auch bei den vorgeschlagenen Statutenänderungen und bei der Kündigung des Darlehens beim Dachverband folgen die Stimmberechtigten den Anträgen des Vorstandes. Dann ist es wieder Zeit für Poesie. Auch Heidi Güttinger, Präsidentin des Alterszentrums Weinfelden, bedient sich dieser Sprachform und bedankt sich beim Frauenverein für die vielen geleisteten Stunden zu Gunsten der Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums. Ursi Senn-Bieri, Mitglied des Gemeinderates Weinfelden, beschreibt die vielen Tätigkeiten der Frauenvereinsfrauen mit einer unendlich langen Wortreihe mit Verben und bedankt sich für das grosse ehrenamtliche Engagement des Vereins „das keine Volkswirtschaft bezahlen könnte“.

Fast wie ein Gedicht präsentiert sich dann der Pausen-Apéro im hinteren Teil des Traubensaals – Poesie für Augen und Gaumen. Nach der Pause steht dann wieder die „komponierte“ Sprache im Fokus. Anita Glunk liest heitere, besinnliche und skurrile Mundartgeschichten aus ihrem Buch „Zimmer ääs mit Bergsicht“. Mundart heisst hier „Appenzellisch“ und was skurril bedeutet, erfahren die Zuhörerinnen bereits bei der ersten Geschichte. Angeregt von Parallelen zwischen ihrem Wohnort Gais und Weinfelden – in beiden Gemeinden gibt es einen Bring- und Holtag, beziehungsweise einen „Bring- und Holmart“ - sinniert die Geschichtenerzählerin über ihre Vision, den Bring- und Holmarkt auch für ausgediente Ehemänner zu öffnen. Man könnte solche Exemplare am Bringtag einfach „id Reihe stellä“ und wenn einem denn einer gefiele, diesen am Holmarkt mitnehmen. Nach einem Jahr könnte Frau diesen Mann ja einfach wieder zurückstellen. So leicht ginge das. Eine Frage bleibt am Ende aber doch noch: Was passiert mit den Männern, die „… zobig no i dä Reihe stönd? - Brockestobä oder direkt id Muldä?“

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Kaffee und Kuchen im Alterszentrum Weinfelden am 11. April 2018

Schon frühzeitig füllt sich der Saal im Alterszentrum Weinfelden mit Bewohnern und deren Besucher. Alle freuen sich auf ein Stück Torte, einen Kaffee und ein gemütliches Beisammen sein. Samuel und Laura, die zwei jüngsten im Serviceteam, erwarteten diesen Nachmittag mit Ungeduld und helfen nun fleissig mit. Die Auswahl zwischen Kirsch-, Schwarzwälder- und Himbeerquarktorte fällt nicht immer leicht und so kommt es auch, dass zwei und mehr Stücke probiert werden.

 

Ich glaube, dieser Nachmittag ging zur vollen Zufriedenheit unserer Gäste, aber auch für uns vom Frauenverein zu Ende.

 

Vreni Jäger


Geburtstagsfeier für die 90- und 100-jährigen Jubilarinnen und Jubilare

Am Sonntag, den 25. März 2018 luden der Gemeinnützige Frauenverein und der Musikverein Weinfelden zur Jubilarfeier ins Alterszentrum Weinfelden ein. Vierundzwanzig 90-jährige Geburtstagskinder und eine 100-jährige Jubilarin kamen mit ihren Angehörigen zu einer schönen Feier. Der Musikverein eröffnete die Feier mit fröhlichen Klängen.

Gemeindepräsident Max Vögeli gratulierte allen Jubilaren ganz herzlich – alle geboren im Jahr 1918 bzw. 1928. Seither hat es grosse technische und gesellschaftliche Entwicklungen gegeben. So erwähnte Max Vögeli z.B. Tonbandgeräte, Helikopter, Fotokopierer, Sprühdosen, Herzschrittmacher, Computer, I-Phone usw. usw.. Eine unglaubliche Serie von Neuerungen! „So viele Jubilare an einem Ort sieht man ja selten.“ Und der Gemeindepräsident fuhr weiter: „Wer hat denn sein ganzes Leben in Weinfelden verbracht?“ So lange hat niemand in Weinfelden gelebt, aber doch einige wohnen seit ihrer Pensionierung hier. Dann wünschte der Gemeindepräsident den Jubilaren alles Gute und viel Freude mit den musikalischen Glückwünschen des Musikvereins. Nach dem musikalischen Reigen wurde von allen Geburtstagskindern ein Gruppenfoto gemacht, das allen dann zur Erinnerung an die Feier zugestellt wird.  

Der Frauenverein erfreute alle Jubilare mit einem Fläschchen Rotwein (Seelen – Tröpfle)und einem Päckchen Gottlieber Hüppen. Die Tischdekoration, ein Usambaraveilchen, durfte dann jeder Jubilar mit nach Hause nehmen. Die Vorstandsfrauen des Frauenvereins Weinfelden bewirteten die Jubilare und ihre Angehörigen mit einem feinen Canapé, einem Glas Wein, Kaffee und Kuchen, offeriert vom Alterszentrum. Angeregte Gespräche in netter Gesellschaft rundeten den Anlass der Jubilare ab. Heiter und beschwingt ging der schöne Sonntagmittag zu Ende.

 

Brigitte Vonwiller  


SURPRISE: Soziale Stadtrundgänge durch Zürich am 6. März 2018

 „Den Weg aus der Sucht habe ich hinter mir, der Weg aus der Armut liegt noch vor mir“

„Jeder Rundgang ist eine Therapiestunde“

 

35 Frauen und Männer interessieren sich für das Angebot: das „andere Zürich“. In zwei verschiedenen Stadtrundgängen mit Hans oder Hans Peter, die uns ganz offen über ihren Absturz, ihr Leben und ihre heutige Chance erzählen, entdecken wir das etwas andere Gesicht von Zürich. Dabei wird uns bewusst, dass nicht alle Menschen selbstverständlich ein Dach über dem Kopf haben oder ohne täglichen Stress satt werden.

 

Einer dieser Rundgänge wird hier von Susanne Brunschweiler eindrücklich und ausführlich beschrieben. 

Das andere Zürich

Ich weiss, Sie kennen Zürich gut – die Bahnhofstrasse, das Niederdörfli, den Zürichsee und das Sechseläuten. Ich als gebürtige Zürcherin geniesse diese schönen Seiten dieser Stadt. Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, eine andere Seite von Zürich kennen zu lernen. Eine interessante, jedoch keine erstrebenswerte Seite.

 

Eine Gruppe von rund 10 Personen, organisiert vom Gemeinnützigen Frauenverein Weinfelden, folgte einem „Surprise-Führer“ durch den Zürcher Kreis 4 (Chreis Cheib). Surprise vertreibt u.a. eine Zeitschrift, welche in der deutschsprachen Schweiz von nicht privilegierten Personen zum Kauf angeboten wird, sei es am Bahnhof oder an einer Tramhaltestelle. Sie kostet CHF 6.--. Davon bleiben rund CHF 3.-- beim Verkäufer.

 

Er, eben der Surprise-Angestellte, stellte sich vor als Hans Peter. Er rutschte selber nach lukrativen Lebensjahren als IT-Spezialist in der immer mehr fordernden Wirtschaft in diese Kultur ab. Nach einigen Jahren stand er arbeitslos, alkoholsüchtig und nach einem langen Urlaub ohne Geld auf der Strasse, übernachtete auch dort und suchte nach einer Beschäftigung. Anfänglich reinigte er „seine“ Strassen, räumte Hunderte von Spritzen weg und kam in Kontakt mit Prostituierten, Drogenabhängigen, Dealern und Alkoholikern. Er schaffte es, mit eigener Kraft dem Alkohol zu entkommen und später sogar den Zigaretten. So kam es, dass er bei Surprise eine Anstellung fand und seit 2014 Sozialführungen durch die „andere Stadt“ anbietet. Er kann unzählige Geschichten aus diesem Leben erzählen, sei es von der Letten-Zeit, der Angst von Eltern um ihre Kinder in diesem Stadtkreis oder über die ärztlichen, psychologischen und beratenden Amtsstellen im alten Zeughaus. Schwangere Drogensüchtige oder Ausländerinnen finden dort unter anderen Rat und Unterstützung.

Das Highlight nach dieser Führung ist für mich, dass wir auch für diese Menschen gute Einrichtungen und berufene Fachleute haben, die ihre Dienste anbieten können. Ebenso wohltuend für mich ist, dass Hans Peter ein zufriedener Mensch in seiner Welt ist. Er hat einen Job, eine Wohnung und viele schöne Begegnungen in den geführten Gruppen. Seine Worte: „Man kann ohne viel Geld wirklich glücklich sein“!

 

Ich bereue diesen Abstecher in das andere Zürich nicht und empfehle Ihnen, sich für eine Führung anzumelden

(www.surprise.ngo). Es lohnt sich und ist eine Bereicherung.

 

Susanne Brunschweiler


Pensioniertenfeier

So präsentierte sich der Gemeinnützige Frauenverein Weinfelden an der Pensioniertenfeier im März.


Der Weihnachtsbriefkasten

Im Dezember, während den Adventswochen, haben wir wieder unseren Weihnachtsbriefkasten aufgestellt. In der vergangenen Adventszeit haben wir 15 Briefe dem Briefkasten entnommen. Sie kamen von Familien, alleinstehenden Müttern mit Kindern sowie Einzelpersonen, die um eine Weihnachtsgabe baten. Der Gemeinnützige Frauenverein konnte einmal mehr den Gesuchstellern ihre Wünsche erfüllen.

 

Zwei Gesuchsteller mussten abgewiesen werden, da sie nicht in Weinfelden wohnhaft sind. Sie wurden auf den Frauenverein ihrer Gemeinde verwiesen. Dem unbekannten Spender/der unbekannten Spenderin verdanken wir die grosszügige Gabe im Briefkasten.

 

Not und Armut sind oft versteckt in unserer Gesellschaft. Der Gemeinnützige Frauenverein kann sie nicht verhindern, aber versuchen zu helfen und zu lindern.

 

Brigitte Vonwiller


Impressionen vom Adventsmarkt am 9. und 10. Dezember 2017


Backen für den Adventsmarkt am 2. Dezember 2017

Dank hervorragender Vorbereitung von Vreni Koch konnten 9 Frauen am Samstag, 2. Dezember um 8.00 Uhr mit dem Verteilen der Backzutaten und dem Zubereiten der Rührteige beginnen. An 4 Backstationen wurden Eier, Rohzucker, Schokolade, Mehl, gemahlene Haselnüsse und Gewürze verarbeitet. Und schon arbeiteten die Frauen fleissig. Schnell durchzog ein weihnächtlicher Duft nicht nur die Schulküche im Thomas Bornhauser Schulzentrum – im ganze Hause duftete es bald ganz fein. Die gebackenen, ausgekühlten Biskuits wurden sorgfältig in die gewünschte Tännliform geschnitten. Zu den Bäckerinnen kamen um 9.30 Uhr die 9 « Malerinnen » - mit viel Fantasie, Feingefühl und herrlich glänzenden farbigen Zuckersternli und Perlen wurden die erst mit Zuckerglasur dekorierten Tännli ausgeschmückt. Es entstanden wunderschöne, weihnachtliche und winterliche Tännli – eine wahre Augenweide.

 

Bald aber schon strömte ein ganz anderer Duft durch die Küche. Vreni Koch hat die Backöfen für Foccacia und Fleischpastete aufgeheizt. Bestens vorbereitet stand bald schon ein leckeres Mittagessen für die fleissigen Frauen bereit. Natürlich wird auf vollwertiges Essen geachtet – 3 grosse Schüsseln Salat rundeten das feine Essen ab – und gemeinsam konnten die fleissigen Frauen eine Pause machen. Vielen herzlichen Dank, Vreni, für Dein fein zubereitetes Essen.

 

Dann wurden die Tische wieder für’s Verpacken der traditionellen Spezialität gebraucht. Die Bäckerinnen verpackten die Tännli in Cellobeutel und schmückten sie mit den vorbereiteten Bändeli, in die das eingerollte Rezept eingebunden war. Kiste um Kiste wurde gefüllt, die Tännli werden nun kühl gelagert und das Verkaufsteam freut sich, diese ca. 400 Tännli am Adventsmarkt vom 9./10. Dezember am weihnächtlich geschmückten Stand zu präsentieren und zu verkaufen. Mögen viele Kundinnen und Kunden unsere Freude teilen und die Tännli verschenken oder selber geniessen.

 

Helene Hutterli


Adventskranzen 2017

Bereits zum 3. Mal konnten wir Ende November das „Adventskranzen“ unter der Leitung von Margrit Anderwert, im Atelier von Nicole Graf durchführen. Wir danken Nicole und ihrer Familie ganz herzlich für die Gastfreundschaft. In den gut geheizten Räumlichkeiten an der Wilerstrasse wurde während 3 Tagen fleißig Kränze gebunden, Gestecke hergestellt und alles schön ausgeschmückt. Dieses Jahr bestand erstmals die Möglichkeit an einem Abend tolle Adventsdekorationen herzustellen. So konnten uns auch die berufstätigen Frauen mit ihren Ideen unterstützen. Es waren kreative und unterhaltsame Stunden, um miteinander zu werken, Ideen zu verwirklichen, zu plaudern und um die Gemeinschaft zu pflegen. 24 Frauen haben uns beim „Kranzen“, bei der Materialbeschaffung oder im Verkauf unterstützt. So entstand eine wunderschöne und vielseitige Auswahl. Am Freitagnachmittag wurden die Preise gemacht und am Schluss alle Sachen in drei Autos verladen. Am Samstagmorgen um 7 Uhr wurde die Auswahl auf 2 Marktständen auf dem Markplatz präsentiert. Die Auswahl war einfach wunderbar.

 

Leider wurde der Morgen sehr regnerisch, windig und kalt. Trotz des schlechten Wetters sind wir mit den Verkaufszahlen zufrieden. Es wurden 19 Adventskränze, 28 Tisch- und Türkränze und 16 Gestecke verkauft. Besonders freute uns, dass die Präsidentin der Thurgauisch Evangelischen Frauenhilfe, Frau Hummler persönlich am Verkaufsstand vorbeikam und auch bei uns einkaufte.

 

Es wurde ein Reingewinn von Fr. 1650.- erwirtschaftet. Mit diesem Betrag haben wir die Thurgauische Evangelische Frauenhilfe unterstützt.

 

Die „Kranzer-Woche“ ist immer eine intensive Zeit und ohne die zahlreichen Helferinnen nie durchzuführen. An dieser Stelle allen Helferinnen ein „großes Dankeschön“. Auch Margrit Anderwert möchte ich ein Kränzlein winden: „ganz herzlichen Dank für die tolle Organisation“.

 

Für die Gruppe „Mensch und Umwelt“

Gerda Hübner


Offenes Singen

An die 40 Frauen und 1 Mann treffen am 15. November im Pfarreizentrum zum offenen Singen ein. Erika Weibel von den Landfrauen begrüsst die Anwesenden sehr herzlich. Ein besonderes Willkommen richtet sie an Angela Testa (Chor) und an Claudia Dahinden (Klavier) und erteilt ihnen gleich das Wort. Claudia ermuntert uns sie zurückzubinden falls die Rösslein mit ihr durchgehen und sie uns mit den Tönen davon rennen sollte. Wir singen, je nach Wunsch, die verschiedensten Lieder aus dem „Brüller“, dem Pfadi-Singbuch. Da geht mitten am Nachmittag der Mond auf, wir tanzen mit hagebuchenen Strümpfen und tannigen Hosen und der kleine grüne Kaktus sticht und sticht. Angela und Claudia kann kein Wunsch aus der Ruhe bringen. Sie finden immer die richtigen Worte und schlagen den richtigen Ton mit Stimme und Klavier an.

 

Nach einer Stunde lechzen unsere trockenen Kehlen nach einer Pause. Im Nebenzimmer steht ein Buffet mit Kaffee, Mineralwasser, verführerisch feinen Kuchen und leckerem Speck- und anderem Zopf bereit. Bei Speis und Trank wird rege ausgetauscht und frisch gestärkt wechseln wir wieder in den Saal. Munter und voll Elan singen wir weiter und beschliessen den wunderbaren Nachmittag mit dem besinnlichen „Laudate“ und dem jauchzenden „Halleluja“.

 

Vreni Koch vom Gemeinnützigen Frauenverein bedankt sich bei den Leiterinnen und den Sängerinnen und dem Sänger für ihr Kommen und wünscht allen eine frohe Adventszeit. Die Frage, ob das offene Singen im nächsten Jahr wiederholt werden soll, wird mit hellem Jaaaaa beantwortet. Gabriela Herzog von der Frauengemeinschaft macht sofort Nägel mit Köpfen. Sie „bucht“ unmittelbar die Leiterinnen und reserviert den

Saal. Das Datum für das offene Singen 2018 ist der 31. Oktober.

 

Vreni Koch 


Herbstliches Mittagessen im Gasthaus zum Trauben

Für viele alleinstehende, über 70-jährige Frauen in der Gemeinde Weinfelden ist das Verbringen eines gemütlichen Nachmittags in Gesellschaft, verbunden mit einem feinen Mittagessen, eine willkommene Bereicherung im Monat November. Der Einladung des Vorstandes des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden zu einem geselligen Essen mit einem Gläschen Wein folgten dieses Jahr 150 Frauen.

 

Die Tische waren wunderbar herbstlich dekoriert, mit Laub, Kastanien, Hagebutten, Äpfeln und Bucheckern in warmen Rot-, Braun- und Gelbtönen. Die Tüten mit ihren aufgedruckten Äpfeln und den Kerzen darin strahlten durch den ganzen Saal. Vreni Koch begrüsste die Gäste in gewohnt herzlicher Weise und hiess die Frauen im schönen Traubensaal willkommen.

 

Zusammen mit dem Team des Trauben bedienten die Vorstandsmitglieder engagiert und tatkräftig die Gäste. Die Frauen wurden mit einer Rieslingsuppe zur Vorspeise und anschliessendem Hauptgang mit Spätzli, Rotkraut, Gemüse und Schweinebraten an Kräutersauce aus der Küche verwöhnt. Zum Dessert gab es himmlisch duftende Apfeljalousien mit Zimtglace. Die Gäste plauderten und unterhielten sich angeregt, Neuigkeiten wurden ausgetauscht, Erinnerungen wachgerufen und einander allerlei berichtet.

 

Zwischen Hauptgang und Dessert sang das Nostalgie-Chörli Berg, unter der Leitung von Margrit Roos ein Potpourri vom Feinsten. Da gab es wunderschöne nostalgische Lieder und Evergreens und bestimmt haben einige dieser Lieder manche der anwesenden Frauen in früheren Zeiten schwelgen lassen. Zum feinen Dessert waren auch die Damen des Chörlis eingeladen. Mit einem grossen Applaus wurden die Sängerinnen dann verabschiedet.

 

Die leuchtenden Gesichter und der dankende Händedruck der eingeladenen Frauen motiviert den Vorstand, diesen Anlass auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.

 

Brigitte Vonwiller


Ferienpass - Weihnachtskarten basteln

Neun Mädchen steigen an diesem 10. Oktober 2017 um 8:30 Uhr im Pestalozzischulhaus die Treppen hoch in den 2. Stock. Im Schulzimmer, das uns Frau Brechbühl zur Verfügung stellt, warten Helene Hutterli und Verena Jäger. Ausgebreitet auf den Tischen liegen fertige Kartenmuster, aber vor allem eine grosse Auswahl an verschiedenen Papieren, Karten, Umschlägen, kleine und grosse Stanzer, Bändeli, Sterne, Schriftzüge, Leim, Doppelklebeband, Scheren, und, und, und… Helene gibt den Mädchen eine kurze Erklärung über den Vormittag, zeigt einige Basteltricks und dann geht es los.

 

Schnell findet jedes Mädchen die Karte in seiner bevorzugten Farbe, sucht passendes Papier dazu aus, hält Ausschau nach dem richtigen Stanzer, dem schönsten Bändeli und beginnt zu schneiden, zu kleben und zu gestalten. Rentiere schauen hinter Tannen hervor, Engeli sitzen auf Wolken, Herzen werden verziert, farbige Papiere werden kombiniert. Den Phantasien sind keine Grenzen gesetzt.

 

Um 10 Uhr bringt Vreni Koch ein wohl verdientes Znüni, doch kaum sind die Weggli und Brügeli gegessen, verschwinden alle Mädchen ganz schnell wieder zu ihren Werken, eifrig bemüht bis elf Uhr noch weitere Karten herzustellen.

 

Es ist schön, die Kinder so fleissig und angeregt an der Arbeit zu sehen, und die Zeit vergeht nur zu schnell. Es entstehen schöne, ideenreiche, vielseitige und unterschiedliche Karten. Das Arbeitsklima ist super, die Mädchen dankbar für eventuelle Hilfestellungen. Nur zu schnell ist es 11 Uhr. Nachdem alle Bastlerinnen noch die zu ihren Karten passenden Umschläge und Einlageblätter erhalten haben, heisst es schon sich zu verabschieden. Ich denke, dass wir alle, Mädchen und Betreuerinnen zufrieden und dankbar nach Hause fahren können. Es war ein schöner Morgen.

 

Ein ganz besonderer Dank gehört Helene Hutterli. Mit viel Engagement und Kreativität hat sie viele Kartenmuster hergestellt und das ganze Material zu deren Anfertigung organisiert.

 

Verena Jäger


Ausflug ins Textilmuseum Sorntal

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.....

 

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 fuhren wir mit einer kleinen Gruppe von 14 Frauen nach Sorntal ins Textilmuseum. Die Reise begann leider mit Pech und Pannen. Unsere Zugfahrt endete in Sulgen, wegen einer Signalstörung zwischen Kradolf und Bischofszell. Wir mussten wieder nach Weinfelden zurück fahren und alles weiter abklären. Am Bahnschalter konnte uns Fritz Streuli nach kurzem Recherchieren Entwarnung geben. Die Störung war inzwischen behoben worden und wir konnten mit einer Stunde Verspätung unsere Reise erneut antreten.

 

Im Textilmuseum wurden wir von Herrn Lutz und seinem Kollegen Herrn Kettel freundlich empfangen. Die zwei Führer zeigten uns auf ca. 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine riesige Auswahl an alten Textilmaschinen (die übrigens alle noch funktionstüchtig waren), mit welchen Fäden gesponnen, auf Spulen aufgewickelt oder verwoben wurden, auch Stick -und Strickmaschinen. Daneben waren aber auch Geräte zu bewundern, die für die Handstickerei im Einsatz waren, oder beim Flachsbrechen für die Leinenerzeugung und Schneidwerkzeug für die Verarbeitung von Stroh zu wunderschönen Hüten.

 

Im Dachgeschoss ist das Archiv mit vielen wichtigen Dokumenten die dort aufbewahrt werden. Da lagern Geschäftsbriefe, alte Lohnbücher, viele hundert Stoffmusterbücher und Webentwürfe. Alle diese Gegenstände verraten in kleinen Details ein Stück Fabrikleben und die Industrie- und Sozialgeschichte aus dem 19./20. Jahrhundert.

 

Uns Besucherinnen wurde ein Blick in die Arbeitswelt von einst ermöglicht und weckte bei vielen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Tief beeindruckt traten wir unsere Heimreise an.

  

Brigitte Vonwiller


Dankausflug vom 26. September 2017

Bei guter Laune reisten 76 freiwillige Helferinnen und Helfer mit dem Madörin – Apfelcar in die Umweltarena nach Spreitenbach. Dort wurde uns bei einer Führung vieles über Natur und Leben, Bauen und Modernisieren, Energie und erneuerbare Energien erzählt. Wie kann Nachhaltigkeit umgesetzt werden? Was bedeutet nachhaltiger Konsum? Worauf kann ich beim Einkaufen achten? Wie profitiere ich?

 

Es war eine sehr eindrückliche Führung, die auch noch etwas länger hätte dauern können. Alle Teilnehmer/Innen waren sehr beeindruckt von der Arena und dem imposanten Gebäude in der Grösse von ca. 20 Fussballfeldern. Weiter ging es mit dem Car nach Bergdietikon in den Gasthof Herrenberg zu einem feinen Nachtessen, das den erlebnisreichen und interessanten Tag abrundete. Gegen 21.00 Uhr kamen alle Frauen und Männer wohlbehalten in Weinfelden wieder an.

 

Brigitte Vonwiller