Was war


Der Weihnachtsbriefkasten

Im Dezember, während den Adventswochen, haben wir wieder unseren Weihnachtsbriefkasten aufgestellt. In der vergangenen Adventszeit haben wir 15 Briefe dem Briefkasten entnommen. Sie kamen von Familien, alleinstehenden Müttern mit Kindern sowie Einzelpersonen, die um eine Weihnachtsgabe baten. Der Gemeinnützige Frauenverein konnte einmal mehr den Gesuchstellern ihre Wünsche erfüllen.

 

Zwei Gesuchsteller mussten abgewiesen werden, da sie nicht in Weinfelden wohnhaft sind. Sie wurden auf den Frauenverein ihrer Gemeinde verwiesen. Dem unbekannten Spender/der unbekannten Spenderin verdanken wir die grosszügige Gabe im Briefkasten.

 

Not und Armut sind oft versteckt in unserer Gesellschaft. Der Gemeinnützige Frauenverein kann sie nicht verhindern, aber versuchen zu helfen und zu lindern.

 

Brigitte Vonwiller


Impressionen vom Adventsmarkt am 9. und 10. Dezember 2017


Backen für den Adventsmarkt am 2. Dezember 2017

Dank hervorragender Vorbereitung von Vreni Koch konnten 9 Frauen am Samstag, 2. Dezember um 8.00 Uhr mit dem Verteilen der Backzutaten und dem Zubereiten der Rührteige beginnen. An 4 Backstationen wurden Eier, Rohzucker, Schokolade, Mehl, gemahlene Haselnüsse und Gewürze verarbeitet. Und schon arbeiteten die Frauen fleissig. Schnell durchzog ein weihnächtlicher Duft nicht nur die Schulküche im Thomas Bornhauser Schulzentrum – im ganze Hause duftete es bald ganz fein. Die gebackenen, ausgekühlten Biskuits wurden sorgfältig in die gewünschte Tännliform geschnitten. Zu den Bäckerinnen kamen um 9.30 Uhr die 9 « Malerinnen » - mit viel Fantasie, Feingefühl und herrlich glänzenden farbigen Zuckersternli und Perlen wurden die erst mit Zuckerglasur dekorierten Tännli ausgeschmückt. Es entstanden wunderschöne, weihnachtliche und winterliche Tännli – eine wahre Augenweide.

 

Bald aber schon strömte ein ganz anderer Duft durch die Küche. Vreni Koch hat die Backöfen für Foccacia und Fleischpastete aufgeheizt. Bestens vorbereitet stand bald schon ein leckeres Mittagessen für die fleissigen Frauen bereit. Natürlich wird auf vollwertiges Essen geachtet – 3 grosse Schüsseln Salat rundeten das feine Essen ab – und gemeinsam konnten die fleissigen Frauen eine Pause machen. Vielen herzlichen Dank, Vreni, für Dein fein zubereitetes Essen.

 

Dann wurden die Tische wieder für’s Verpacken der traditionellen Spezialität gebraucht. Die Bäckerinnen verpackten die Tännli in Cellobeutel und schmückten sie mit den vorbereiteten Bändeli, in die das eingerollte Rezept eingebunden war. Kiste um Kiste wurde gefüllt, die Tännli werden nun kühl gelagert und das Verkaufsteam freut sich, diese ca. 400 Tännli am Adventsmarkt vom 9./10. Dezember am weihnächtlich geschmückten Stand zu präsentieren und zu verkaufen. Mögen viele Kundinnen und Kunden unsere Freude teilen und die Tännli verschenken oder selber geniessen.

 

Helene Hutterli


Adventskranzen 2017

Bereits zum 3. Mal konnten wir Ende November das „Adventskranzen“ unter der Leitung von Margrit Anderwert, im Atelier von Nicole Graf durchführen. Wir danken Nicole und ihrer Familie ganz herzlich für die Gastfreundschaft. In den gut geheizten Räumlichkeiten an der Wilerstrasse wurde während 3 Tagen fleißig Kränze gebunden, Gestecke hergestellt und alles schön ausgeschmückt. Dieses Jahr bestand erstmals die Möglichkeit an einem Abend tolle Adventsdekorationen herzustellen. So konnten uns auch die berufstätigen Frauen mit ihren Ideen unterstützen. Es waren kreative und unterhaltsame Stunden, um miteinander zu werken, Ideen zu verwirklichen, zu plaudern und um die Gemeinschaft zu pflegen. 24 Frauen haben uns beim „Kranzen“, bei der Materialbeschaffung oder im Verkauf unterstützt. So entstand eine wunderschöne und vielseitige Auswahl. Am Freitagnachmittag wurden die Preise gemacht und am Schluss alle Sachen in drei Autos verladen. Am Samstagmorgen um 7 Uhr wurde die Auswahl auf 2 Marktständen auf dem Markplatz präsentiert. Die Auswahl war einfach wunderbar.

 

Leider wurde der Morgen sehr regnerisch, windig und kalt. Trotz des schlechten Wetters sind wir mit den Verkaufszahlen zufrieden. Es wurden 19 Adventskränze, 28 Tisch- und Türkränze und 16 Gestecke verkauft. Besonders freute uns, dass die Präsidentin der Thurgauisch Evangelischen Frauenhilfe, Frau Hummler persönlich am Verkaufsstand vorbeikam und auch bei uns einkaufte.

 

Es wurde ein Reingewinn von Fr. 1650.- erwirtschaftet. Mit diesem Betrag haben wir die Thurgauische Evangelische Frauenhilfe unterstützt.

 

Die „Kranzer-Woche“ ist immer eine intensive Zeit und ohne die zahlreichen Helferinnen nie durchzuführen. An dieser Stelle allen Helferinnen ein „großes Dankeschön“. Auch Margrit Anderwert möchte ich ein Kränzlein winden: „ganz herzlichen Dank für die tolle Organisation“.

 

Für die Gruppe „Mensch und Umwelt“

Gerda Hübner


Offenes Singen

An die 40 Frauen und 1 Mann treffen am 15. November im Pfarreizentrum zum offenen Singen ein. Erika Weibel von den Landfrauen begrüsst die Anwesenden sehr herzlich. Ein besonderes Willkommen richtet sie an Angela Testa (Chor) und an Claudia Dahinden (Klavier) und erteilt ihnen gleich das Wort. Claudia ermuntert uns sie zurückzubinden falls die Rösslein mit ihr durchgehen und sie uns mit den Tönen davon rennen sollte. Wir singen, je nach Wunsch, die verschiedensten Lieder aus dem „Brüller“, dem Pfadi-Singbuch. Da geht mitten am Nachmittag der Mond auf, wir tanzen mit hagebuchenen Strümpfen und tannigen Hosen und der kleine grüne Kaktus sticht und sticht. Angela und Claudia kann kein Wunsch aus der Ruhe bringen. Sie finden immer die richtigen Worte und schlagen den richtigen Ton mit Stimme und Klavier an.

 

Nach einer Stunde lechzen unsere trockenen Kehlen nach einer Pause. Im Nebenzimmer steht ein Buffet mit Kaffee, Mineralwasser, verführerisch feinen Kuchen und leckerem Speck- und anderem Zopf bereit. Bei Speis und Trank wird rege ausgetauscht und frisch gestärkt wechseln wir wieder in den Saal. Munter und voll Elan singen wir weiter und beschliessen den wunderbaren Nachmittag mit dem besinnlichen „Laudate“ und dem jauchzenden „Halleluja“.

 

Vreni Koch vom Gemeinnützigen Frauenverein bedankt sich bei den Leiterinnen und den Sängerinnen und dem Sänger für ihr Kommen und wünscht allen eine frohe Adventszeit. Die Frage, ob das offene Singen im nächsten Jahr wiederholt werden soll, wird mit hellem Jaaaaa beantwortet. Gabriela Herzog von der Frauengemeinschaft macht sofort Nägel mit Köpfen. Sie „bucht“ unmittelbar die Leiterinnen und reserviert den

Saal. Das Datum für das offene Singen 2018 ist der 31. Oktober.

 

Vreni Koch 


Herbstliches Mittagessen im Gasthaus zum Trauben

Für viele alleinstehende, über 70-jährige Frauen in der Gemeinde Weinfelden ist das Verbringen eines gemütlichen Nachmittags in Gesellschaft, verbunden mit einem feinen Mittagessen, eine willkommene Bereicherung im Monat November. Der Einladung des Vorstandes des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden zu einem geselligen Essen mit einem Gläschen Wein folgten dieses Jahr 150 Frauen.

 

Die Tische waren wunderbar herbstlich dekoriert, mit Laub, Kastanien, Hagebutten, Äpfeln und Bucheckern in warmen Rot-, Braun- und Gelbtönen. Die Tüten mit ihren aufgedruckten Äpfeln und den Kerzen darin strahlten durch den ganzen Saal. Vreni Koch begrüsste die Gäste in gewohnt herzlicher Weise und hiess die Frauen im schönen Traubensaal willkommen.

 

Zusammen mit dem Team des Trauben bedienten die Vorstandsmitglieder engagiert und tatkräftig die Gäste. Die Frauen wurden mit einer Rieslingsuppe zur Vorspeise und anschliessendem Hauptgang mit Spätzli, Rotkraut, Gemüse und Schweinebraten an Kräutersauce aus der Küche verwöhnt. Zum Dessert gab es himmlisch duftende Apfeljalousien mit Zimtglace. Die Gäste plauderten und unterhielten sich angeregt, Neuigkeiten wurden ausgetauscht, Erinnerungen wachgerufen und einander allerlei berichtet.

 

Zwischen Hauptgang und Dessert sang das Nostalgie-Chörli Berg, unter der Leitung von Margrit Roos ein Potpourri vom Feinsten. Da gab es wunderschöne nostalgische Lieder und Evergreens und bestimmt haben einige dieser Lieder manche der anwesenden Frauen in früheren Zeiten schwelgen lassen. Zum feinen Dessert waren auch die Damen des Chörlis eingeladen. Mit einem grossen Applaus wurden die Sängerinnen dann verabschiedet.

 

Die leuchtenden Gesichter und der dankende Händedruck der eingeladenen Frauen motiviert den Vorstand, diesen Anlass auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.

 

Brigitte Vonwiller


Ferienpass - Weihnachtskarten basteln

Neun Mädchen steigen an diesem 10. Oktober 2017 um 8:30 Uhr im Pestalozzischulhaus die Treppen hoch in den 2. Stock. Im Schulzimmer, das uns Frau Brechbühl zur Verfügung stellt, warten Helene Hutterli und Verena Jäger. Ausgebreitet auf den Tischen liegen fertige Kartenmuster, aber vor allem eine grosse Auswahl an verschiedenen Papieren, Karten, Umschlägen, kleine und grosse Stanzer, Bändeli, Sterne, Schriftzüge, Leim, Doppelklebeband, Scheren, und, und, und… Helene gibt den Mädchen eine kurze Erklärung über den Vormittag, zeigt einige Basteltricks und dann geht es los.

 

Schnell findet jedes Mädchen die Karte in seiner bevorzugten Farbe, sucht passendes Papier dazu aus, hält Ausschau nach dem richtigen Stanzer, dem schönsten Bändeli und beginnt zu schneiden, zu kleben und zu gestalten. Rentiere schauen hinter Tannen hervor, Engeli sitzen auf Wolken, Herzen werden verziert, farbige Papiere werden kombiniert. Den Phantasien sind keine Grenzen gesetzt.

 

Um 10 Uhr bringt Vreni Koch ein wohl verdientes Znüni, doch kaum sind die Weggli und Brügeli gegessen, verschwinden alle Mädchen ganz schnell wieder zu ihren Werken, eifrig bemüht bis elf Uhr noch weitere Karten herzustellen.

 

Es ist schön, die Kinder so fleissig und angeregt an der Arbeit zu sehen, und die Zeit vergeht nur zu schnell. Es entstehen schöne, ideenreiche, vielseitige und unterschiedliche Karten. Das Arbeitsklima ist super, die Mädchen dankbar für eventuelle Hilfestellungen. Nur zu schnell ist es 11 Uhr. Nachdem alle Bastlerinnen noch die zu ihren Karten passenden Umschläge und Einlageblätter erhalten haben, heisst es schon sich zu verabschieden. Ich denke, dass wir alle, Mädchen und Betreuerinnen zufrieden und dankbar nach Hause fahren können. Es war ein schöner Morgen.

 

Ein ganz besonderer Dank gehört Helene Hutterli. Mit viel Engagement und Kreativität hat sie viele Kartenmuster hergestellt und das ganze Material zu deren Anfertigung organisiert.

 

Verena Jäger


Ausflug ins Textilmuseum Sorntal

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.....

 

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 fuhren wir mit einer kleinen Gruppe von 14 Frauen nach Sorntal ins Textilmuseum. Die Reise begann leider mit Pech und Pannen. Unsere Zugfahrt endete in Sulgen, wegen einer Signalstörung zwischen Kradolf und Bischofszell. Wir mussten wieder nach Weinfelden zurück fahren und alles weiter abklären. Am Bahnschalter konnte uns Fritz Streuli nach kurzem Recherchieren Entwarnung geben. Die Störung war inzwischen behoben worden und wir konnten mit einer Stunde Verspätung unsere Reise erneut antreten.

 

Im Textilmuseum wurden wir von Herrn Lutz und seinem Kollegen Herrn Kettel freundlich empfangen. Die zwei Führer zeigten uns auf ca. 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine riesige Auswahl an alten Textilmaschinen (die übrigens alle noch funktionstüchtig waren), mit welchen Fäden gesponnen, auf Spulen aufgewickelt oder verwoben wurden, auch Stick -und Strickmaschinen. Daneben waren aber auch Geräte zu bewundern, die für die Handstickerei im Einsatz waren, oder beim Flachsbrechen für die Leinenerzeugung und Schneidwerkzeug für die Verarbeitung von Stroh zu wunderschönen Hüten.

 

Im Dachgeschoss ist das Archiv mit vielen wichtigen Dokumenten die dort aufbewahrt werden. Da lagern Geschäftsbriefe, alte Lohnbücher, viele hundert Stoffmusterbücher und Webentwürfe. Alle diese Gegenstände verraten in kleinen Details ein Stück Fabrikleben und die Industrie- und Sozialgeschichte aus dem 19./20. Jahrhundert.

 

Uns Besucherinnen wurde ein Blick in die Arbeitswelt von einst ermöglicht und weckte bei vielen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Tief beeindruckt traten wir unsere Heimreise an.

  

Brigitte Vonwiller


Dankausflug vom 26. September 2017

Bei guter Laune reisten 76 freiwillige Helferinnen und Helfer mit dem Madörin – Apfelcar in die Umweltarena nach Spreitenbach. Dort wurde uns bei einer Führung vieles über Natur und Leben, Bauen und Modernisieren, Energie und erneuerbare Energien erzählt. Wie kann Nachhaltigkeit umgesetzt werden? Was bedeutet nachhaltiger Konsum? Worauf kann ich beim Einkaufen achten? Wie profitiere ich?

 

Es war eine sehr eindrückliche Führung, die auch noch etwas länger hätte dauern können. Alle Teilnehmer/Innen waren sehr beeindruckt von der Arena und dem imposanten Gebäude in der Grösse von ca. 20 Fussballfeldern. Weiter ging es mit dem Car nach Bergdietikon in den Gasthof Herrenberg zu einem feinen Nachtessen, das den erlebnisreichen und interessanten Tag abrundete. Gegen 21.00 Uhr kamen alle Frauen und Männer wohlbehalten in Weinfelden wieder an.

 

Brigitte Vonwiller


Bring- und Holtag vom 9. und 10. Juni 2017

Es sind alles Dinge mit Geschichten, die Alltagsgegenstände, Raritäten und Kuriositäten, die da alle Seite an Seite auf langen Holztischen liegen oder etwas abseits in Möbelgruppen zusammen-stehen. Es ist Samstag, drei Minuten vor zehn Uhr. Walter Reinhart steigt die vier Stufen auf das improvisierte Podest hinauf und eröffnet den diesjährigen Holtag mit dem Knöpflisieb und einem runden Kuchenblech; diese Geräte heute nicht im Einsatz in der Küche, sondern auf dem Werkhofplatz und in der Funktion von Tschinellen.

 

Im Nu gesellen sich zu den kunterbunten Dingen auf dem abgesperrten Platz vor dem Werkhofgebäude unzählige Menschen. Die meisten haben bereits ein Ziel und eine strategisch ideale Laufroute vor Augen. Nicht jedermann oder –frau erreicht aber seinen Wunschgegenstand auf direktem Weg und rechtzeitig vor der Konkurrenz. Der junge Vater jedoch strahlt. Er schiebt sein Zielobjekt, einen blauen Kinderwagen, stolz über den Platz dem Ausgang entgegen. Auch eine junge Frau freut sich. Eigentlich stand der massive Holztisch in seinem ersten Leben im Kinderzimmer und vibrierte unter den Rädern der Legoeisenbahn, die darauf Runde um Runde gefahren ist. Die neue Besitzerin hat jedoch ganz andere Pläne und wird das Holzobjekt mit ein paar wenigen Handgriffen in ein Hochbeet für ihr Gartengemüse umwandeln.

 

Was nach kürzester Zeit bereits in mitgebrachten Taschen, Kisten, Einkaufswägen oder sogar auf Autoanhängern verstaut war, wurde am Abend zuvor, nämlich am Bringtag, von den bisherigen Besitzerinnen und Besitzern den Helferinnen und Helfern vom Frauenverein und vom Werkhof Weinfelden übergeben. Dort wurden die vielen heimatlosen Dinge nach Themengruppen zusammengestellt. Wenn der verschnörkelte Campingtisch hätte sprechen können, würde er von vielen Reisen in seinen zig Jahren im alten Campingbus berichten. Und die unzähligen Plüschtiere, was könnten die wohl alles erzählen?

 

Seit Samstag um elf Uhr hat nun bei den meisten der Dinge vom Werkhofplatz ein neues Kapitel ihrer Lebensgeschichte begonnen. Ob sich das eine oder andere nächstes Jahr zur gleichen Zeit am gleichen Ort wieder treffen wird? – Wer weiss …

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Ausflug in die Kartause Ittingen, Donnerstag, 8. Juni 2017

 

Als langjähriges Passivmitglied bekomme ich auch immer das Programm für gemeinsame Aktivitäten. Am Donnerstag, den 8.Juni konnte ich zum ersten Mal mit auf einen Ausflug in die Kartause Ittingen. Von den sechs teilnehmenden Vereinsfrauen wurde ich am Bahnhof Weinfelden schon sehr herzlich und unkompliziert aufgenommen. Helene Hutterli hatte alles gut vorbereitet. Nochmals vielen Dank!

 

Ab Frauenfeld ging es mit dem Bus nach Warth und von dort gelangten wir mit einem kurzen Spaziergang zum

Gelände der Kartause. Dann mussten wir immer wieder stehen bleiben, um die vielen Kräuter näher zu begutachten und natürlich die wunderbaren Rosen und ihre Düfte in uns aufzunehmen. Blumen sind auch für mich immer wieder "Nahrung für die Seele." Nun konnte jede Frau einige Zeit tun und lassen und geniessen, was sie wollte. Gegen den Schluss würden wir uns alle im Gartenrestaurant wieder treffen. Das taten wir und tauschten aus, was wir in der Zwischenzeit erlebt, und ja, im schönen Hofladen erworben hatten. Was, wird hier natürlich nicht verraten.

 

Glücklich und zufrieden von diesem bereichernden Nachmittag machten wir uns dann gemeinsam auf den Heimweg. Ich komme gerne wieder einmal mit.

 

Esther Beck


Feier 40 Jahre Mahlzeitendienst

Freudige Feststimmung herrschte am 8. Mai im Traubensaal. 70 Ehrenamtliche feierten zusammen das 40-jährige Bestehen des Weinfelder Mahlzeitendienstes. Was am 2. Mai 1977 unter der Ägide des Gemeinnützigen Frauenvereins mit 5 Bezügern begann, wuchs mit den Jahren zu einem richtigen Geschäft mit gegen 50 Kunden an. Das Erfolgsrezept dieses Unternehmens beruht zu einem grossen Teil auf dem feinen Essen vom Alterszentrum und der freundlichen und zuverlässigen Art aller Fahrteams.

In einer kurzen Ansprache würdigte der Gemeindepräsident Max Vögeli die ehrenamtliche Arbeit aller "Mahlzeitendienstler", welche die Gemeinde zu schätzen wisse. Auch Vreni Koch, Präsidentin des GFV, unterstrich die Bedeutung dieses Dienstes.

 

Einen Glanzpunkt setzten zwei Schüler der Förderklasse Musik mit ihren Konzertauftritten. Verona Fröhlich, am Flügel begleitet von ihrem Vater, versetzte mit ihrem sicheren und virtuosen Geigenspiel die Zuhörer ins Staunen. Anschliessend überzeugte Oktay Duman als Pianist und heimste ebenfalls einen Riesenapplaus ein.

Nicht nur Tilly Hodel, Ehrengast, die zu den Gründungsmitgliedern zählte und gegen 30 Jahre lang die Mahlzeitendienst-Rechnung führte, sondern alle Feiernden werden das feine Abendessen, die festlich gedeckten Tische und die gemütliche Stimmung in bester Erinnerung behalten.

 

Nelly Meile


Jahresversammlung vom Mittwoch, 19. April 2017

Schoggigruss: Schön sind Sie da – dieser sympathische Willkommensgruss, versehen mit einem süssen Schoggiherz, lag auf jedem Stuhl im Traubensaal für die Besucherinnen und Besucher der Jahresversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden bereit.

 

Willkommensgruss: Die Präsidentin Vreni Koch durfte 64 Mitglieder und verschiedene Gäste zur diesjährigen Jahresversammlung begrüssen. Nach einem stimmigen Frühlingsgedicht führte die Präsidentin dann zügig durch den ersten Teil der Versammlung. Neben der Verabschiedung des Jahresberichtes und der Rechnung stand noch eine Mutation im Vorstand an. Patricia Röthlisberger bedankte sich bei Gabriela Schramm sehr herzlich für ihre engagierte Arbeit im Vorstand. Als Nachfolgerin wurde Cornelia Brechbühl Streuli gewählt und mit einem warmen Applaus als neues Vorstandsmitglied willkommen geheissen.

 

Dankesgrüsse: Max Vögeli bedankte sich im Namen der Gemeinde, Heidi Güttinger im Namen des Alters- und Pflegeheims Weinfelden und Doris Brüschweiler im Namen der Kleinsten aus dem Familienzentrum für das Wirken der vielen engagierten Frauen und einiger wenigen Männer des Frauenvereins Weinfelden.

 

Blumengruss: Am Schluss des ersten Versammlungsteils hielt dann die Präsidentin noch eine Überraschung bereit. Wer nämlich auf der Rückseite des Schoggigrusses ein aufgemaltes Blümchen vorfand, durfte – stellvertretend für alle fleissigen, ehrenamtlichen Helferinnen in den verschiedensten Diensten des Frauenvereins – einen der bereitstehenden Blumengrüsse mit nach Hause nehmen.

 

Apéro – Gruss aus der Küche: Dann war es soweit, das reichhaltige Apérobuffet war eröffnet. In der einen Hand ein Glas, in der anderen ein feines Häppchen – so traf man sich rund um die kleinen Bistrotische zu

angeregten Gesprächen und Diskussionen.

 

Gruss aus Ecuador: Wer nicht schon beim Eintreten in den Traubensaal die lange Tischreihe mit den bunten Handarbeiten aus Ecuador erspäht hatte und bereits stolze Besitzerin eines farbenfrohen Schals oder eines hübschen Minipüppchens war, der nutzte nun die Gelegenheit in der Pause. Da gab es geflochtene Körbli, Schmuck und noch vieles mehr, alles handgefertigte Einzelstücke, welche die Gastreferentin Rosa Frei

bei ihren verschiedenen Aufenthalten in Südamerika den einheimischen Frauen abgekauft hatte. In der nachfolgenden Präsentation mit fantastischen Bildern der Landschaft und der einheimischen Bevölkerung von Ecuador erzählte dann Rosa Frei darüber, wie sie dazu gekommen war, ein Hilfsprogramm für die arme

Bevölkerung von Ecuador aufzubauen. Sie reist seit Jahren immer wieder nach Südamerika, um bestehende Projekte zu besuchen und neue aufzugleisen. Unermüdlich und mit viel Herz setzt sich Rosa Frei für diese Menschen ein. Zum Schluss des Abends durfte sie dann neben dem Erlös aus ihrem Handarbeiten-Verkauf auch den Inhalt des aufgestellten Spendenkässelis mit nach Hause nehmen – als Gruss aus der Schweiz nach Ecuador.

 

Verein La Rosa – Entwicklungshilfe für Ecuador: http://www.ecuadorhilfe.com/

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Geburtstagsfeier für die 90- und 100- Jährigen

Am Sonntag, 26. März 2017 kamen zum traditionellen Fest 18 neunzigjährige Jubilarinnen und Jubilare ins Alterszentrum Weinfelden.

 

Der Musikverein Weinfelden eröffnete die Feier mit heiteren Klängen. Frau Ursi Senn-Bieri gratulierte im Namen des Gemeinderates Weinfelden und beglückwünschte die Geburtstagskinder zu ihrem hohen Alter. Weiterhin hofft sie, dass sie mit ihren Angehörigen in Erinnerungen schwelgen können und auf ein erfülltes Leben zurückblicken.

 

Mit weiteren festlichen Melodien vom Musikverein, Gratulationen und ein Präsent vom Frauenverein wurden die Feiernden beschenkt.

 

Nach den offiziellen Feierlichkeiten wurde ein Gruppenfoto gemacht, das später allen, zur Erinnerung an die Feier, zugestellt wird.

 

Endlich durften alle Jubilare mit ihren Angehörigen an den schön gedeckten Tischen den feinen Zvieri, offeriert vom Alterszentrum, geniessen. Die Vorstandsfrauen vom Gemeinnützigen Frauenverein waren den ganzen Nachmittag um das Wohl der Gäste bemüht. Angeregte Gespräche in netter Gesellschaft rundeten den würdigen Anlass der Jubilare ab.

 

Brigitte Vonwiller


Spielnachmittag 15. März 2017

Auf los geht’s los…

Nein, so energisch ging es dann doch nicht zu. Wer es noch nicht kennt lernt es, wer es schon kann erklärt und bald schon sind alle eifrig am Spielen von Brändi DOG. Es werden Partnerschaften gebildet, Karten ausgeteilt, getauscht und dann wird losgelegt.  „Hier kannst du rückwärtsfahren, du darfst wieder nach Hause, ich tausche den Platz mit dir – juhui, wir haben gewonnen“. Ja so tönt es heute im evangelischen Kirchgemeindehaus. Zu diesem gelungenen Nachmittag gehören natürlich auch Kaffee und Kuchen sowie Plaudern und Lachen.  Wann spielen wir wieder?

 

Vreni Jäger