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Ausflug ins Textilmuseum Sorntal

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.....

 

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 fuhren wir mit einer kleinen Gruppe von 14 Frauen nach Sorntal ins Textilmuseum. Die Reise begann leider mit Pech und Pannen. Unsere Zugfahrt endete in Sulgen, wegen einer Signalstörung zwischen Kradolf und Bischofszell. Wir mussten wieder nach Weinfelden zurück fahren und alles weiter abklären. Am Bahnschalter konnte uns Fritz Streuli nach kurzem Recherchieren Entwarnung geben. Die Störung war inzwischen behoben worden und wir konnten mit einer Stunde Verspätung unsere Reise erneut antreten.

 

Im Textilmuseum wurden wir von Herrn Lutz und seinem Kollegen Herrn Kettel freundlich empfangen. Die zwei Führer zeigten uns auf ca. 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine riesige Auswahl an alten Textilmaschinen (die übrigens alle noch funktionstüchtig waren), mit welchen Fäden gesponnen, auf Spulen aufgewickelt oder verwoben wurden, auch Stick -und Strickmaschinen. Daneben waren aber auch Geräte zu bewundern, die für die Handstickerei im Einsatz waren, oder beim Flachsbrechen für die Leinenerzeugung und Schneidwerkzeug für die Verarbeitung von Stroh zu wunderschönen Hüten.

 

Im Dachgeschoss ist das Archiv mit vielen wichtigen Dokumenten die dort aufbewahrt werden. Da lagern Geschäftsbriefe, alte Lohnbücher, viele hundert Stoffmusterbücher und Webentwürfe. Alle diese Gegenstände verraten in kleinen Details ein Stück Fabrikleben und die Industrie- und Sozialgeschichte aus dem 19./20. Jahrhundert.

 

Uns Besucherinnen wurde ein Blick in die Arbeitswelt von einst ermöglicht und weckte bei vielen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Tief beeindruckt traten wir unsere Heimreise an.

  

Brigitte Vonwiller


Dankausflug vom 26. September 2017

Bei guter Laune reisten 76 freiwillige Helferinnen und Helfer mit dem Madörin – Apfelcar in die Umweltarena nach Spreitenbach. Dort wurde uns bei einer Führung vieles über Natur und Leben, Bauen und Modernisieren, Energie und erneuerbare Energien erzählt. Wie kann Nachhaltigkeit umgesetzt werden? Was bedeutet nachhaltiger Konsum? Worauf kann ich beim Einkaufen achten? Wie profitiere ich?

 

Es war eine sehr eindrückliche Führung, die auch noch etwas länger hätte dauern können. Alle Teilnehmer/Innen waren sehr beeindruckt von der Arena und dem imposanten Gebäude in der Grösse von ca. 20 Fussballfeldern. Weiter ging es mit dem Car nach Bergdietikon in den Gasthof Herrenberg zu einem feinen Nachtessen, das den erlebnisreichen und interessanten Tag abrundete. Gegen 21.00 Uhr kamen alle Frauen und Männer wohlbehalten in Weinfelden wieder an.

 

Brigitte Vonwiller


Backen für den Adventsmarkt 3. Dezember 2016

Fast wie in der Bäckerei des alten Kinderbuches „im Zwergenland“ sieht es in der Schulküche an diesem Samstag aus. Achtzehn Frauen sind heute im Einsatz, schlagen 100 Eier auf, schmelzen 5 Kilo Butter  und 4 Kilo Schokolade, rühren die andern Zutaten darunter, streichen das Ganze auf Blechen aus und schon riecht es aus dem Ofen fein nach Weihnachtsgebäck. Auf Gitter gekehrt kühlt der Biskuit aus und wird dann sorgfältig geschnitten. Schon sind die ersten Tännli zum Dekorieren bereit. Da sind nun der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt: mit Spritzglasur (3 Kilo Puderzucker) bemalt und mit Sternen, Smarties und Perlen verziert, entstehen kleine „Kunstwerke“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das Vreni Koch und Nelly Meile für uns alle zubereiten sind dann die Tännli trocken und können eingepackt werden. In den Cellophansäckli, mit angebundenem Rezept, sind etwa 450 Tännli für den Verkauf bereit. Hoffentlich bereiten die Tännli den potentiellen Käufern eben so viel Freude wie uns beim Backen.

 

Vreni Jäger


Herbstmittagessen 3. November 2016

 Im November haben wir wieder alle alleinstehenden über 70-jährigen Frauen

zum traditionellen Mittagessen ins Gasthaus zum Trauben eingeladen.

Von den 595 Angeschriebenen nahmen 130 Frauen die Einladung zum Mittagessen an. Im herbstlich dekorierten Saal liessen sich die Frauen die Köstlichkeiten aus der Küche munden.

Nach dem Hauptgang präsentierte sich das Mandolinenquintett „corde e cuori“ unter der Leitung von Elvira Grellmann musikalisch von seiner besten Seite. Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Seniorinnen herzlich.

Anschliessend gab es Dessert und Kaffee, bevor sich die Frauen mit einem grossen, herzlichen „Dankeschön“ verabschiedeten. In Erinnerung bleibt ein fröhlicher Nachmittag mit vielen schönen Begegnungen.

 

Brigitte Vonwiller


Ferienpass 14. Oktober 2016

„Tolle Karten herstellen“

 

Zehn motivierte Mädchen erschienen am 14. Oktober um 8.30 Uhr im Pestalozzi-Schulhaus zum Kurs. Die Kursleiterinnen, Gabriela Schramm und Helene Hutterli hatten die Arbeitsplätze bereits eingerichtet, die Musterkarten ausgestellt und das Material, Stanzformen, Holzschablonen, Zackenscheren, Stoffe, Knöpfe, Klebstoffe etc. und verschiedenste Papiere bereit gestellt. Eine grosse Auswahl an Karten und Umschlägen in verschiedenen Farben und Formen warteten auf die fleissigen Kursteilnehmerinnen.

Nach einer kurzen Begrüssungsrunde wurde ein Kartenmuster, diverse Techniken und Tipps vorgestellt - dann konnte es losgehen. Die Kinder „kopierten“ die Muster oder machten sich mutig an neue Kreationen. Für Fragen standen die beiden Kursleiterinnen zur Verfügung - doch, die Selbständigkeit und Kreativität der Schülerinnen überraschte. Schon bald waren die ersten Karten fertig - mit Eifer arbeiteten die Schülerinnen ruhig und halfen sich gegenseitig mit Tipps und Ideen. Eine gefreute Sache für die Kursleiterinnen.

Um 9.45 wurde die Gruppe von Vreni Koch und Vreni Jäger (Vorstand GFV) mit einem Znüni für alle überrascht. In der Pause wurde neue Energie getankt, geplaudert und schon ging’s weiter. Die Kursleiterinnen stellten fest, dass 3 Stunden Kurs etwas lang waren - die Kreativität und Konzentration liess gegen 11.00 Uhr nach.

Um 11.15 Uhr, nach dem Aufräumen, wurden alle Stühle im Kreis aufgestellt und die Schülerinnen zeigten ihre Kunstwerke, wiesen auf Besonderheiten hin und erklärten eine ihrer Karte zum Favoriten. Die Kursleiterinnen staunten, wie gut die Kinder mit den Werkzeugen, Stanzformen, Cutter und Schneidemessern umgingen, wie sorgfältig und genau gearbeitet wurde. Eine grosse Dankbarkeit war spürbar, so war denn auch das „Danke sagen“ sehr oft bei Hilfeleistungen und beim Abgeben von Couverts und Karten zu hören. Es entstanden originelle Karten, in bunten oder farblich abgestimmten Kombinationen, es wurden Weihnachts- und Geburtstagskarten gestaltet - und alle gingen um 11.30 Uhr zufrieden nach Hause - die Schülerinnen und die beiden Kursleiterinnen.

 

Helene Hutterli