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Jahresversammlung vom 24. April 2019

Der Vorstand mit den bestätigten und neu gewählten Mitgliedern
Der Vorstand mit den bestätigten und neu gewählten Mitgliedern

Ja, das kommt nicht alle Tage vor. Da müssen doch tatsächlich noch zwei Stapel zusätzliche Stühle in den Traubensaal gerollt und zu den bereits in Reih und Glied stehenden Artgenossen gestellt werden. Dies ist dann auch der Grund dafür, dass die Präsidentin das angesagte Programm, die Jahresversammlung des Frauenvereins Weinfelden, erst mit ein paar Minuten Verspätung einläuten kann. So begrüsst Vreni Koch alle anwesenden Vereinsmitglieder und die geladenen Gäste herzlich – notabene an diesem Abend alles Frauen. Dieser Umstand ist es dann, der später am Abend dem einzigen Mann im Saal ein bisschen Herzklopfen bereiten sollte. Doch dazu später mehr.

 

Die Szenen 1 bis 7 sind dann schnell gespielt: Begrüssung, Protokoll, Jahresbericht usw. Erst bei Szene 8, Demissionen/Wahlen, verlangsamt sich der Rhythmus etwas. Vreni Jäger, Kassierin und Viola Otto, Brocki, zwei langjährige Vorstandsmitglieder, haben ihren Rücktritt aus dem Vorstand eingereicht. Sie werden von Vreni Koch mit lieben Worten und einem Blumenstrauss verabschiedet. „Wie ein Wunder“, so berichtet die Präsidentin dann, kam es ihr vor, als sie auf der Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern von Esther Stokar die Zusage für ihr Engagement im Vorstand erhielt. Auch über die zweite Zusage ist die Freude gross. Bei Denise Topak kam die Anfrage für die Rolle als Kassierin ebenfalls genau im richtigen Moment, so dass der Vorstand jetzt wieder komplett ist und bereit für das nächste Vereinsjahr. „Auf Wiedersehen in der Brocki“ – so endet die kurze Vorstellung der neuen Brocki-Leiterin Marlies Schenkel. Sie hat bereits seit einiger Zeit in der Brocki-Crew mitgearbeitet und übernimmt nun die Leitung von Viola Otto. Tatkräftig unterstützt wird sie von der bisherigen Brocki-Assistenz Barbara Kämpfer.

 

Somit sind wir bei Szene 9 angelangt: Mitteilungen und Umfragen. Da hat Ursi Senn-Bieri als Vertreterin des Gemeinderates und seit diesem Abend stolze Trägerin des Titels „Spielplatzministerin“ gute Nachrichten. Das Projekt Generationenspielplatz ist auf gutem Wege. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Frauenverein und die Stiftung „Hopp-la“ ist geplant, auf zwei Weinfelder Spielplätzen begegnungsfördernde Spielgeräte aufzustellen. Nach dieser schönen Ankündigung folgen noch ein paar Informationen der Präsidentin. Darauf bedankt sich Vreni Koch bei ihren Kolleginnen für die Zusammenarbeit und setzt gerade dazu an, die Versammlung zu schliessen, da ertönt ein dramatisches „Stopp“ und unterbricht die Präsidentin. Priska Schneider hat diesen Moment abgewartet, um sich im Namen des Vorstandes ganz herzlich bei Vreni Koch für ihr grosses Engagement und die Hingabe für den Frauenverein zu bedanken. Nach diesem Intermezzo ist es jedoch wirklich Zeit für die Pause – wiederum mit wunderbaren Häppchen aus der Traubenküche.

 

Nach der Pause übernimmt Franz Xaver Isenring die Hauptrolle und gesteht grad zu Beginn, dass er beim Anblick des ausschliesslich weiblichen Publikums schon recht nervös geworden sei. Unterdessen habe sich das jedoch wieder gelegt und im Moment fühle er sich richtig wohl. Die Rolle als Geschichtenerzähler – heute Abend über das ehemalige Hotel Krone mitten im Zentrum von Weinfelden – liegt dem Protagonisten sichtlich. Da gibt es unzählige Geschichten über die Familie Seeger. Diese führte das Gasthaus über verschiedene Generationen hinweg. Erwähnenswert ist sicher, dass damals das Gasthaus 364 Tage im Jahr geöffnet hatte und nur am Karfreitag geschlossen war. Dann nämlich fuhr die ganze Familie nach Luzern zum Löwendenkmal. Dass das Hotel Krone sogar über die Landesgrenzen hinweg bekannt war, lag wohl einerseits an seiner Lage (an der Route Mailand – Konstanz), aber auch am grossen Saal, dem einzigen in der Region zu dieser Zeit. Im Krone-Saal fanden Tanzabende, Hochzeiten, Versammlungen, Konzerte, Theater und vieles mehr statt. Besonders zu erwähnen ist hier sicher das Gastspiel der Mailänder Scala. Aber auch sonst verkehrten zahlreiche Berühmtheiten aus Theater, Film und Politik und sogar ein Bischof in der Krone. Festgehalten sind diese Persönlichkeiten mit Rang und Namen im Gästebuch der Familie Seeger, welches der Sohn der ehemaligen Besitzerfamilie vor einiger Zeit dem Weinfelder Bürgerarchiv übergeben hat. Mit dem „Hammerbild“, einem Foto von General Guisan auf dem Weg ins Hotel Krone Weinfelden, beendet Franz Xaver Isenring die aussergewöhnliche Geschichte über dieses besondere Gasthaus. Ob wir heute Abend statt im Traubensaal im Saal des Hotel Krone sitzen würden, wenn die Geschichte der Krone anders ausgegangen wäre? Diese Frage können wir nicht beantworten. Wie wir alle wissen, wurde das Hotel Krone 1968 abgerissen und an seiner Stelle der Neubau für den Coop im Zentrum von Weinfelden erstellt.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Kaffee und Kuchen im Alterszentrum Weinfelden am 10. April 2019

Was darf’s denn sein? Schwarzwälder-, Kirsch- oder vielleicht ein Stück Fruchttorte? Und, um es gleich

vorwegzunehmen: Der Favorit an diesem Nachmittag war die Kirschtorte.

Auch dieses Jahr hatte der Gemeinnützige Frauenverein Weinfelden die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Weinfelden zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Im Service standen drei Vorstandsfrauen, die zwischendurch noch von den Vereinsfrauen in der Cafeteria unterstützt wurden. Dies war auch nötig, denn wegen der grossen Gästeschar gingen schon bald einmal die Kuchengabeln aus. Da wurden dann schleunigst alle leer gegessenen Teller samt Kuchengabeln eingesammelt, abgewaschen und für die „zweite Schicht“ wieder bereitgestellt.

Dieses logistische Detail blieb jedoch sicherlich weitgehend unbemerkt bei den Gästen. Diese genossen den Kuchenplausch und das Zusammensein mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern sehr. Immer wieder wurden die feinen Torten gelobt. Ein paar ganz „süsse Mäuler“ bestellten sogar noch eine zweite Portion – logisch – Kirschtorte.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Weihnachtsbriefkasten 2018

Der Weihnachtsbriefkasten 2018 ist Geschichte. In der Adventszeit hatten wir unseren Briefkasten bereits zum zwölften Mal beim Pestalozzischulhaus aufgestellt. In dieser Zeit habe ich vierzehn Briefe vorgefunden. Es waren 16 Erwachsene und 16 Kinder/Jugendliche, die einen Weihnachtswunsch hatten, den sie sich selbst nicht erfüllen konnten. Bei den einen war es ein schönes Fest mit der Familie zu feiern und die andern freuten sich über den Gutschein, um eine nötige Anschaffung für den Haushalt zu machen. Ich habe den Betroffenen die Geschenkkarten selbst übergeben und dabei immer wieder in glänzende, freudige Augen schauen dürfen. Mit einem Händedruck bedankten sich alle ganz herzlich und waren glücklich darüber, dass es so eine Organisation wie den Frauenverein in Weinfelden gibt.

Am Heiligen Abend gab es noch eine Weihnachtsüberraschung. Zwei Verantwortliche der Weinfelder Glühweinbar überbrachten zu Gunsten des Weihnachtsbriefkastens Fr. 600.00 aus dem Erlös der Bar. Herzlichen Dank! Ein Dankeschön geht auch an Herrn Keller, der in gewohnter Weise unseren Briefkasten zuverlässig aufgestellt und abgebaut hat und ihn das ganze Jahr über bei sich lagert.

 

Brigitte Vonwiller


Adventsmarkt vom 8. Dezember 2018

Impressionen vom Adventsmarkt


Backen für den Adventsmarkt

Samstag, 1. Dezember 2018, 8.00 Uhr. Es herrscht bereits emsiges Treiben in der Schulküche des Thomas-Bornhauser-Schulhauses. Das alljährliche Backen für den Adventsmarkt hat begonnen. Auch dieses Jahr backen wir die allseits beliebten Gewürztännli. Jeweils zwei Frauen arbeiten Hand in Hand und so entstehen bald die 20 Blechkuchen, aus denen dann die Gewürztännli zugeschnitten werden. Inzwischen sind noch einige Frauen mehr dazu gekommen. Sie sind bereit, um die vielen Tännli zu dekorieren. Mit einer Spritzglasur und vielen verschiedenfarbigen Zuckersternli, -kügeli, -engeli, -tännli etc. lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf. Bereits ist die Glasur trocken. Gekonnt werden nun die wunderschön dekorierten Tännli in Transparentsäckli eingepackt

und mit einem Band, an dem das gerollte Rezept hängt, zusammengebunden.

Es ist Mittag, Vreni Koch verköstigt die fleissigen Frauen mit feinen Wähen und Salat. Danach ein Kaffee und schon geht es in den Endspurt. Die letzten Tännli werden dekoriert und eingepackt. Nun die Schulküche putzen und «polieren» 😊, so dass wir diese auch im nächsten Jahr wieder benutzen dürfen. Wir sind bereit und freuen uns auf den Adventsmarkt.

 

Priska Schneider


Adventsverkauf 2018

Das Herz weihnachtlich aufgemacht,

denn schon bald kommt die Stille Nacht.

Ein bisschen Einkehr halten

Ab und zu die Hände falten.

Adventszeit will uns lehren,

ein bisschen mehr zu geben als zu nehmen.

 

Erneut durften wir die „Adventskranztage“ vom Gemeinnützigen Frauenverein im Atelier von Nicole Graf durchführen. Ganz herzlichen Dank für die tolle Gastfreundschaft! Zahlreiche Kranzerinnen haben während zwei Tagen unermüdlich gearbeitet. Auch das Kranzen am Abend wurde rege genutzt. Es fanden tolle Begegnungen, entspannte Gespräche während dem Arbeiten statt. Es entstanden wunderschöne und vielfältige Adventsdekorationen, die dann am Samstag, 1. Dezember zum 1. Advent am Stand vor der Brocki verkauft wurden. Der Erlös ging dieses Jahr an die Infostelle "Frau und Arbeit" in Weinfelden.

 

Gerda Hübner


Herbstmittagessen am 14. November 2018

Der Gemeinnützige Frauenverein lud am 14. November 2018 alle alleinstehenden über 70-jährigen Frauen zum Mittagessen im Restaurant zum Trauben ein. Der Einladung zu einem geselligen Mittag mit einem feinen Essen aus der Traubenküche folgten rund 130 Frauen. An den schön gedeckten und herbstlich dekorierten Tischen mit ihren strahlenden Lichtlein von gelb über orange bis rot und violett liessen sich die Frauen gerne nieder. Zusammen mit dem Trauben-Team bedienten die Vorstandsfrauen engagiert und tatkräftig die Gäste. Die Frauen wurden mit einer köstlichen Marroni-Linsensuppe und zum Hauptgang mit einem wunderbaren Schweinsbraten an Apfelbalsamschaum, Kartoffelkroketten und Gemüse der Saison verwöhnt. Zum Dessert gab es einen feinen, lauwarmen Schoggikuchen mit Schlagrahm und Kaffee. 

Zwischen Hauptgang und Dessert konnte ich den Gästen die Thurgauer Jodelspatzen ankündigen. Unter der Leitung von Jolanda Felix und ihrer Tochter Carina und zur Freude aller Anwesenden sangen und jodelten die Kinder aus voller Kehle. Mit traditionellen und auch modernen Jodelliedern begeisterten sie das Publikum. Anschliessend an ihren Auftritt waren dann auch die Jodelspatzen zu einem feinen Dessert in der Gaststube des Restaurant Trauben eingeladen, wo sie sich den Schoggikuchen munden liessen.

Mit einem grossen Applaus und einem „Dankeschön“ verabschiedeten sich die zufriedenen Gäste bis zum nächsten Jahr.

 

Brigitte Vonwiller

 

 


Vivala-Chilbi 3. und 4. November 2018

Die kurzfristige Anfrage und die ebenso kurzfristige Zusage zur Teilnahme an der Vivala-Chilbi rief kreative Frauen auf den Plan. In kürzester Zeit wurden tolle Ideen durch fleissige Hände umgesetzt, wie nebenstehendes Bild zeigt.


Offenes Singen am 31. Oktober 2018

Mit Lust zum Singen und freudigen Gesichtern treffen sich schon bekannte und neue Sänger an diesem 31.Oktober 2018 im Pfarreizentrum in Weinfelden. Es sind ca. 30 Personen, zu unserer Freude auch 2 Männer. Angela Testa und Samuel Curau sind schon bereit mit Klavier und Djembe. Pfadi-Singbücher «der Brüller» werden verteilt und los kanns gehen. Erika Weibel begrüsst Leiter und Sänger und wünscht allen einen vergnügten Nachmittag. Schon bald erklingen bekannte Lieder und Schlager. Viele erinnern uns an unsere Schulzeit, Schulreisen, Wanderungen und Hüttenatmosphäre, andere an unsere Jugend. Es wurden sogar Lieder gewünscht die Samuel nicht kannte aber die er trotzdem problemlos begleiten konnte.

Die erste Stunde vergeht im Flug. Mit leckeren Zöpfen, feinen Kuchen, Kaffee, Tee und Getränken können die müden Geister wieder geweckt werden. Auch die Zeit zum Plaudern wird rege genutzt. Dann geht’s wieder zurück in den Saal und eine weitere Singrunde geht los. Die Liederauswahl wird von den Sängern gewünscht und freudig gesungen. Leider kommt nur zu schnell das Schlusslied. Vreni Koch bedankt sich herzlich bei den Leitern. Leider teilt sie dann mit, dass auf gemeinsamen Wunsch der katholischen Frauengemeinschaft, der Landfrauen und des Frauenvereins nächstes Jahr kein offenes Singen stattfinden wird. Mit grossem Bedauern wird das zur Kenntnis genommen.

 

Vreni Jäger


Herbstspaziergang am 24. Oktober 2018

Ein grauer Himmel wölbt sich um 13.30 Uhr über Weinfelden und ein paar dunkle Wolken lassen sogar Regen vermuten. Trotzdem treffen sich vier, für alles Wetter ausgerüstete, wanderfreudige Frauen beim Rathausbrunnen zum Herbstspaziergang Richtung Stelzenhof. Mit zügigen Schritten nehmen wir den Aufstieg in Angriff. Vorbei an herbstlichen Gärten, mit blühenden Astern und Dahlien neben Beeten mit letzten Salaten, Kohl und Lauch, wandern wir Höhenmeter um Höhenmeter aufwärts. Vorbeimarschierend an verschiedenen Höfen und Häusern werden bei meinen Begleiterinnen vergangene Zeiten lebendig und Erlebnisse aus ihren Leben ausgetauscht. Die Felder sind grösstenteils bereits abgeerntet und liegen brach. Ein bepflanzter Acker aber zieht unsere volle Aufmerksamkeit auf sich. „Ist das eine Kohlart“? Den Blättern nach könnte es sein, es lässt sich jedoch kein Ansatz irgend eines Produktes erkennen. Auch eine Geruchsprobe an Blättern löst das Rätsel nicht. Schliesslich vermuten wir, dass dies Gründüngung sein muss.

 

Die abwechslungsreichen Gespräche lassen uns die Anstrengung des Aufstieges und die Zeit vergessen und schon marschieren wir am Stelzenhof vorbei dem Thurberg entgegen. Immer wieder schweifen unsere Blicke über das Thurtal und nach Weinfelden hinunter. Ein schöner Anblick. Die Berge des Alpsteins lassen sich hinter einer Dunstschicht nur erahnen. Das trockene Laub am Strassenrand raschelt unter unseren Schritten. Jetzt bahnt sich sogar die Sonne einen Weg durch die Wolken und leuchtet durch die bunt gefärbten Baumwipfel.

 

Bergabwärts unserem Ziel, Patricias Zuhause entgegen, läuft es wie von selbst. Hier erwartet uns ein wunderbarer Zvieri in ihrer sonnendurchfluteten Stube. Brigitte, durch eine starke Erkältung am Mitmarschieren verhindert, ist auch anwesend und bereichert mit einem weiteren delikaten Kuchen unsere offerierte Zwischenverpflegung. Wir geniessen diese Köstlichkeiten mit Hochgenuss und sitzen noch eine Weile bei guten Gesprächen zusammen. Dann machen sich alle zufrieden und um ein tolles Erlebnis reicher, auf den Heimweg.

 

Vreni Koch


Ferienpass Kartenkurs am Donnerstag 11. Oktober 2018

Sieben Mädchen im Alter von 9 – 11 Jahren haben sich zum Ferienpass Angebot des Gemeinnützigen Frauenvereins angemeldet und sind 11. Oktober pünktlich im Pestalozzi-Schulhaus erschienen. Am Vorabend haben Vreni Jäger und Helene Hutterli die Kartenmuster präsentiert, viel verschiedenes farbiges Papier, Karton und Bänder ausgestellt, die grosse Auswahl an Stanzern bereitgestellt und eine grosse Auswahl an farbigen Karten in verschiedenen Formaten warteten auf Verwendung . Mit viel Fleiss und grosser Freude begann die Arbeit unter dem Motto «schneiden, stanzen und kleben ».

Schnell entstanden die ersten Kreationen. Erstaunlich mit welcher Liebe und Hingabe da gebastelt wurde. Eltern, Freundinnen und Geschwister werden die Empfänger der kreativ und künstlerisch gestalteten Karten sein. Da werden Waldlandschaften geklebt, Schneeflocken glitzern trotz dem herrlichen Herbstferienwetter. Herzen in vielen Formen und Farben zieren Dankeskarten, Herbstkarten mit Blättern, gestanzt in wunderbaren Herbstfarben auf passende Karten geklebt. Es wird munter gearbeitet – eine Freude, zuzuschauen.

Vreni Koch, die Präsidentin des GFV brachte das traditionelle Znüni. Die eifrigen Bastlerinnen hatten kaum Zeit, die Weggli und Brügeli zu geniessen, die Zeit verging in Windeseile. Ein Mädchen meinte, sie mache dann um 11.00 Uhr noch weiter, ein anderes wünschte sich, am Nachmittag weiter arbeiten zu können und eines meinte, sie komme dann nächstes Jahr wieder.

 

Zusammen bestaunten wir die Kunstwerke und freuten uns über die eifrigen Bastlerinnen, die sehr selbständig mit viel Fantasie arbeiteten, aber auch kleine Hilfeleistungen und Tipps dankbar annahmen. Nachdem alle die passenden Couverts und Einlageblätter für ihre Karten erhalten hatten, verabschiedeten sich die Kinder herzlich und dankbar. Ein kurzweiliger, gefreuter Vormittag, auch für die Kursleiterinnen. Gerne bieten wir diesen Kurs auch im nächsten Herbst wieder an.

 

Helene Hutterli-Müller


Dankeschön Ausflug ins Zürcher Oberland am 12. September 2018

Bei schönem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen fuhren achtzig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit Madörins Apfelcar ins Zürcher Oberland. Zuerst führte uns die Reise nach Rapperswil – Jona ins ENEA Baummuseum. Wir wurden von unseren Führern begrüsst und in den wunderschönen Park geführt. Für alle war’s eine sehr beeindruckende Kulisse mit den über 50 auserwählten Bäumen aus über 25 Arten. Einige Bäume sind über 100 Jahre alt. Auf der ganzen Anlage stehen ca. 3000 Gehölze aus unserer Klimazone.

Für Gartenliebhaber gab es auch einige fachkundige Gespräche und Beratungen, vor allem über den Buchsbaumzünsler und Pilze, die häufig ganze Hecken befallen. Ausserdem konnten wir noch viele schöne Skulpturen, Kunst und Design bewundern. Im Anschluss an unsere Führung erfrischten wir uns mit einem kühlen Drink im Showroom und auf der Terrasse mit Blick auf den grossen Teich und den Park.

Die Fahrt ging schliesslich weiter nach Wald in die „Bleichibeiz“, wo wir uns kulinarisch verwöhnen liessen. Die schön gedeckten Tische und die liebevoll gestalteten Menukarten luden zum feinen Nachtessen ein. Mit der Eröffnung der „Bleichibeiz“ samt Hotel von 1997 nahm die erfolgreiche Umnutzung des Fabrikareals zum Bleiche Resort ihren Anfang. Der Name „Bleiche“ stammt aus der Zeit, als in der Nähe des heutigen Fabrikstandortes Baumwolltücher an der Sonne gebleicht wurden. Gut gestärkt und mit zufriedenen Gesichtern fuhren wir nach Hause.

 

Brigitte Vonwiller


Ausflug zu den Zeitfrauen in Arbon am 15. Juni 2018

Ein kleines, exklusives Frauengrüppchen traf sich um 13.20 Uhr beim Bahnhof Weinfelden, um zusammen nach Arbon zu reisen. Wir hatten uns viel zu erzählen und so verging die Reisezeit wie im Flug. In Arbon angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Nymphenbrunnen am Adolph-Saurer-Quai, dem Treffpunkt für den Frauenstadtrundgang. Wir wurden von Frau Luchsinger und Frau Reutlinger sehr nett empfangen. Die zwei Frauen nahmen uns mit auf eine Zeitreise. Sie berichteten über starke Frauen, die die Geschichte der Stadt Arbon oder darüber hinaus prägten. Aufgelockert wurde der Rundgang von drei Schauspielerinnen, die bei den jeweiligen Stationen die einzelnen Frauenfiguren zum Leben erweckten. Sie erzählten uns hautnah, was sie beschäftigte, wie sie für ihre Rechte kämpften oder was sie schon alles bewirkten und mit Erfolg in Arbon geschaffen hatten. Der Rundgang brachte uns vom Pavillon im Jakob Züllig-Park zum Kindergarten Waagstrasse. Danach ging es weiter zum Posthof und zum Schloss Arbon.  

Am Schluss trafen wir die Frauen beim Waschplatz, direkt am Bodensee. Sie zeigten uns, wie sie die Wäsche damals gewaschen und zum Trocknen auf der Wiese ausgelegt hatten. Am Schluss bekamen wir alle eine kleine Lavendel- oder Rosenseife. Für uns Frauen vom GFV war klar, dieser Ausflug hatte sich mehr als gelohnt, es war einfach toll. Bei der Wunderbar nahmen wir nach dem Rundgang noch eine kleine Stärkung zu uns. Dann war es schon wieder Zeit aufzubrechen. Wir liefen dem schönen Bodensee entlang zurück zum Bahnhof. Nach der angenehmen Zugfahrt kehrten wir wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken zurück.

 

Priska Schneider


Bring- und Holtag vom 8. und 9. Juni 2018

Auch dieses Jahr haben Mitarbeiter des Werkhofs und Helferinnen des Frauenvereins am Freitagabend ausgediente, aber noch brauchbare Gegenstände und Möbel entgegengenommen. Diese wurden am Samstagmorgen auf langen Tischreihen auf dem Plätzli vor dem Werkhof Weinfelden, schön nach Themen sortiert, aufgebaut oder im Möbelsektor platziert. Kurz vor 10 Uhr ist dann alles bereit. Der „Starter“ Rolf kann noch die Stufen der Leiter erklimmen; bevor er jedoch das eigentliche Startzeichen geben kann, sind die Läuferinnen und Läufer bereits auf dem Weg. Ein klarer Fall von Fehlstart würde man meinen. Doch das Rennen wird nicht abgepfiffen, denn dies ist der Holtag beim Weinfelder Werkhof und da sind die Regeln etwas anders als beim Sprintwettbewerb. Aber wie im richtigen Sport gibt es auch hier Gewinnerinnen und Verlierer – es gibt glückliche Gesichter und andere, wenn jemand anders schneller war und das Wunschobjekt bereits weg ist, wenn man am Ziel ankommt.

Könnte man wie im Sport einzelne Sequenzen in der Wiederholung anschauen, wären sicher die ersten Minuten des Holtags die spannendsten. Nach kurzer Zeit ist bereits ein grosser Teil der Tische leergeräumt und auch im Möbelsektor klaffen Lücken. Dann geht es darum, den Abtransport zu organisieren. Ich staune nicht schlecht, was so alles auf einen Velogepäckträger passt. Eine junge Frau mit Sonnenbrille und Sonnenhut hat das neu erstandene blaue Holzgestell mit Schnur auf ihrem Packträger festgebunden - fast wie in Indien. Andere wählen den konventionellen Weg mit dem Auto. Aber auch hier kommt im einen oder anderen Fall Schnur zum Einsatz; dann nämlich, wenn der Kofferraumdeckel einfach nicht mehr zugehen will.

Aber nicht nur die Besucherinnen und Besucher erlebten emotionale Momente. Auch der langjährige „Chef“ des Bring- und Holtages, Walter Reinhart, war wohl am Freitagabend etwas weniger gelassen als andere Jahre. Für ihn war es der letzte Bring- und Holtag in seiner gewohnten Funktion. Er wird im nächsten Frühjahr in Pension gehen und wurde deshalb am Freitagabend, nach getaner Arbeit, mit einem wunderbaren Überraschungsapéro gefeiert und herzlich verabschiedet. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und dass er das Pensioniertenleben in vollen Zügen geniessen kann! Und wer weiss, vielleicht ist er ja nächstes Jahr am Bring- und Holtag selber ein ambitionierter „Schnäppchenjäger“.

 

Cornelia Brechbühl Streuli


Geburtstagsfeier für die 90- und 100-jährigen Jubilarinnen und Jubilare

Am Sonntag, den 25. März 2018 luden der Gemeinnützige Frauenverein und der Musikverein Weinfelden zur Jubilarfeier ins Alterszentrum Weinfelden ein. Vierundzwanzig 90-jährige Geburtstagskinder und eine 100-jährige Jubilarin kamen mit ihren Angehörigen zu einer schönen Feier. Der Musikverein eröffnete die Feier mit fröhlichen Klängen.

Gemeindepräsident Max Vögeli gratulierte allen Jubilaren ganz herzlich – alle geboren im Jahr 1918 bzw. 1928. Seither hat es grosse technische und gesellschaftliche Entwicklungen gegeben. So erwähnte Max Vögeli z.B. Tonbandgeräte, Helikopter, Fotokopierer, Sprühdosen, Herzschrittmacher, Computer, I-Phone usw. usw.. Eine unglaubliche Serie von Neuerungen! „So viele Jubilare an einem Ort sieht man ja selten.“ Und der Gemeindepräsident fuhr weiter: „Wer hat denn sein ganzes Leben in Weinfelden verbracht?“ So lange hat niemand in Weinfelden gelebt, aber doch einige wohnen seit ihrer Pensionierung hier. Dann wünschte der Gemeindepräsident den Jubilaren alles Gute und viel Freude mit den musikalischen Glückwünschen des Musikvereins. Nach dem musikalischen Reigen wurde von allen Geburtstagskindern ein Gruppenfoto gemacht, das allen dann zur Erinnerung an die Feier zugestellt wird.  

Der Frauenverein erfreute alle Jubilare mit einem Fläschchen Rotwein (Seelen – Tröpfle)und einem Päckchen Gottlieber Hüppen. Die Tischdekoration, ein Usambaraveilchen, durfte dann jeder Jubilar mit nach Hause nehmen. Die Vorstandsfrauen des Frauenvereins Weinfelden bewirteten die Jubilare und ihre Angehörigen mit einem feinen Canapé, einem Glas Wein, Kaffee und Kuchen, offeriert vom Alterszentrum. Angeregte Gespräche in netter Gesellschaft rundeten den Anlass der Jubilare ab. Heiter und beschwingt ging der schöne Sonntagmittag zu Ende.

 

Brigitte Vonwiller  


Jahresversammlung vom Mitwoch, 18. April 2018 im Traubensaal

Nach und nach treffen die Frauen ein, im Traubensaal, und nach ein paar Worten hier und dort setzen sie sich auf die bereitstehenden Stühle. Auch ein Mann betritt den Saal. Im Gegensatz zu den 65 Frauen, die entweder als Mitglied oder geladene Gäste der Einladung zur Jahresversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden gefolgt sind, ist dieser jedoch von der Presse und sucht sich mehr oder weniger auf direktem Weg einen Stuhl in der ersten Reihe. Mit Glockenklang und Frühlingsgedicht, das nahtlos in die Begrüssung übergeht – auch diese in Versform – eröffnet die Präsidentin Vreni Koch die Versammlung.

Zügig geht es darauf durch die ersten Traktanden gemäss Programm, bis dann die Sprachform wieder poetisch wird. „Und plötzlich weisst du, es ist Zeit …“. Für Helene Hutterli ist es Zeit, sich aus dem Vorstand des Frauenvereins Weinfelden zurückzuziehen. Ihr Lebensmittelpunkt hat sich mehr und mehr an ihren Wohnort Bissegg verlagert. Dort hat sie bereits neue Aufgaben übernommen und verlässt nun den Vorstand des Vereins nach vier Jahren. Symbolisch übergibt sie ihren Vereinsschal an Priska Schneider, die gut 40 und knapp 50 Jahre zählt, Familienmanagerin, Bürofrau und noch vieles mehr ist. Auch die Liste ihrer Hobbys ist lang – und seit diesem Abend noch um eines länger. Sie wird nämlich mit grossem Applaus zum neuen Mitglied im Vorstand gewählt und darf gleich am Vorstandstisch Platz nehmen.

 

Austritt aus dem Dachverband – Ja/Nein. Bevor die Präsidentin über diesen Antrag abstimmen kann, gibt es zahlreiche Wortmeldungen und es wird rege diskutiert. Die Anwesenden Vereinsmitglieder folgen dann dem Antrag des Vorstandes und stimmen dem Austritt zu. Auch bei den vorgeschlagenen Statutenänderungen und bei der Kündigung des Darlehens beim Dachverband folgen die Stimmberechtigten den Anträgen des Vorstandes. Dann ist es wieder Zeit für Poesie. Auch Heidi Güttinger, Präsidentin des Alterszentrums Weinfelden, bedient sich dieser Sprachform und bedankt sich beim Frauenverein für die vielen geleisteten Stunden zu Gunsten der Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums. Ursi Senn-Bieri, Mitglied des Gemeinderates Weinfelden, beschreibt die vielen Tätigkeiten der Frauenvereinsfrauen mit einer unendlich langen Wortreihe mit Verben und bedankt sich für das grosse ehrenamtliche Engagement des Vereins „das keine Volkswirtschaft bezahlen könnte“.

Fast wie ein Gedicht präsentiert sich dann der Pausen-Apéro im hinteren Teil des Traubensaals – Poesie für Augen und Gaumen. Nach der Pause steht dann wieder die „komponierte“ Sprache im Fokus. Anita Glunk liest heitere, besinnliche und skurrile Mundartgeschichten aus ihrem Buch „Zimmer ääs mit Bergsicht“. Mundart heisst hier „Appenzellisch“ und was skurril bedeutet, erfahren die Zuhörerinnen bereits bei der ersten Geschichte. Angeregt von Parallelen zwischen ihrem Wohnort Gais und Weinfelden – in beiden Gemeinden gibt es einen Bring- und Holtag, beziehungsweise einen „Bring- und Holmart“ - sinniert die Geschichtenerzählerin über ihre Vision, den Bring- und Holmarkt auch für ausgediente Ehemänner zu öffnen. Man könnte solche Exemplare am Bringtag einfach „id Reihe stellä“ und wenn einem denn einer gefiele, diesen am Holmarkt mitnehmen. Nach einem Jahr könnte Frau diesen Mann ja einfach wieder zurückstellen. So leicht ginge das. Eine Frage bleibt am Ende aber doch noch: Was passiert mit den Männern, die „… zobig no i dä Reihe stönd? - Brockestobä oder direkt id Muldä?“

 

Cornelia Brechbühl Streuli


SURPRISE: Soziale Stadtrundgänge durch Zürich am 6. März 2018

 „Den Weg aus der Sucht habe ich hinter mir, der Weg aus der Armut liegt noch vor mir“

„Jeder Rundgang ist eine Therapiestunde“

 

35 Frauen und Männer interessieren sich für das Angebot: das „andere Zürich“. In zwei verschiedenen Stadtrundgängen mit Hans oder Hans Peter, die uns ganz offen über ihren Absturz, ihr Leben und ihre heutige Chance erzählen, entdecken wir das etwas andere Gesicht von Zürich. Dabei wird uns bewusst, dass nicht alle Menschen selbstverständlich ein Dach über dem Kopf haben oder ohne täglichen Stress satt werden.

 

Einer dieser Rundgänge wird hier von Susanne Brunschweiler eindrücklich und ausführlich beschrieben. 

Das andere Zürich

Ich weiss, Sie kennen Zürich gut – die Bahnhofstrasse, das Niederdörfli, den Zürichsee und das Sechseläuten. Ich als gebürtige Zürcherin geniesse diese schönen Seiten dieser Stadt. Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, eine andere Seite von Zürich kennen zu lernen. Eine interessante, jedoch keine erstrebenswerte Seite.

 

Eine Gruppe von rund 10 Personen, organisiert vom Gemeinnützigen Frauenverein Weinfelden, folgte einem „Surprise-Führer“ durch den Zürcher Kreis 4 (Chreis Cheib). Surprise vertreibt u.a. eine Zeitschrift, welche in der deutschsprachen Schweiz von nicht privilegierten Personen zum Kauf angeboten wird, sei es am Bahnhof oder an einer Tramhaltestelle. Sie kostet CHF 6.--. Davon bleiben rund CHF 3.-- beim Verkäufer.

 

Er, eben der Surprise-Angestellte, stellte sich vor als Hans Peter. Er rutschte selber nach lukrativen Lebensjahren als IT-Spezialist in der immer mehr fordernden Wirtschaft in diese Kultur ab. Nach einigen Jahren stand er arbeitslos, alkoholsüchtig und nach einem langen Urlaub ohne Geld auf der Strasse, übernachtete auch dort und suchte nach einer Beschäftigung. Anfänglich reinigte er „seine“ Strassen, räumte Hunderte von Spritzen weg und kam in Kontakt mit Prostituierten, Drogenabhängigen, Dealern und Alkoholikern. Er schaffte es, mit eigener Kraft dem Alkohol zu entkommen und später sogar den Zigaretten. So kam es, dass er bei Surprise eine Anstellung fand und seit 2014 Sozialführungen durch die „andere Stadt“ anbietet. Er kann unzählige Geschichten aus diesem Leben erzählen, sei es von der Letten-Zeit, der Angst von Eltern um ihre Kinder in diesem Stadtkreis oder über die ärztlichen, psychologischen und beratenden Amtsstellen im alten Zeughaus. Schwangere Drogensüchtige oder Ausländerinnen finden dort unter anderen Rat und Unterstützung.

Das Highlight nach dieser Führung ist für mich, dass wir auch für diese Menschen gute Einrichtungen und berufene Fachleute haben, die ihre Dienste anbieten können. Ebenso wohltuend für mich ist, dass Hans Peter ein zufriedener Mensch in seiner Welt ist. Er hat einen Job, eine Wohnung und viele schöne Begegnungen in den geführten Gruppen. Seine Worte: „Man kann ohne viel Geld wirklich glücklich sein“!

 

Ich bereue diesen Abstecher in das andere Zürich nicht und empfehle Ihnen, sich für eine Führung anzumelden

(www.surprise.ngo). Es lohnt sich und ist eine Bereicherung.

 

Susanne Brunschweiler


Pensioniertenfeier

So präsentierte sich der Gemeinnützige Frauenverein Weinfelden an der Pensioniertenfeier im März.


Kaffee und Kuchen im Alterszentrum Weinfelden am 11. April 2018

Schon frühzeitig füllt sich der Saal im Alterszentrum Weinfelden mit Bewohnern und deren Besucher. Alle freuen sich auf ein Stück Torte, einen Kaffee und ein gemütliches Beisammen sein. Samuel und Laura, die zwei jüngsten im Serviceteam, erwarteten diesen Nachmittag mit Ungeduld und helfen nun fleissig mit. Die Auswahl zwischen Kirsch-, Schwarzwälder- und Himbeerquarktorte fällt nicht immer leicht und so kommt es auch, dass zwei und mehr Stücke probiert werden.

 

Ich glaube, dieser Nachmittag ging zur vollen Zufriedenheit unserer Gäste, aber auch für uns vom Frauenverein zu Ende.

 

Vreni Jäger


Der Weihnachtsbriefkasten

Im Dezember, während den Adventswochen, haben wir wieder unseren Weihnachtsbriefkasten aufgestellt. In der vergangenen Adventszeit haben wir 15 Briefe dem Briefkasten entnommen. Sie kamen von Familien, alleinstehenden Müttern mit Kindern sowie Einzelpersonen, die um eine Weihnachtsgabe baten. Der Gemeinnützige Frauenverein konnte einmal mehr den Gesuchstellern ihre Wünsche erfüllen.

 

Zwei Gesuchsteller mussten abgewiesen werden, da sie nicht in Weinfelden wohnhaft sind. Sie wurden auf den Frauenverein ihrer Gemeinde verwiesen. Dem unbekannten Spender/der unbekannten Spenderin verdanken wir die grosszügige Gabe im Briefkasten.

 

Not und Armut sind oft versteckt in unserer Gesellschaft. Der Gemeinnützige Frauenverein kann sie nicht verhindern, aber versuchen zu helfen und zu lindern.

 

Brigitte Vonwiller


Impressionen vom Adventsmarkt am 9. und 10. Dezember 2017


Backen für den Adventsmarkt am 2. Dezember 2017

Dank hervorragender Vorbereitung von Vreni Koch konnten 9 Frauen am Samstag, 2. Dezember um 8.00 Uhr mit dem Verteilen der Backzutaten und dem Zubereiten der Rührteige beginnen. An 4 Backstationen wurden Eier, Rohzucker, Schokolade, Mehl, gemahlene Haselnüsse und Gewürze verarbeitet. Und schon arbeiteten die Frauen fleissig. Schnell durchzog ein weihnächtlicher Duft nicht nur die Schulküche im Thomas Bornhauser Schulzentrum – im ganze Hause duftete es bald ganz fein. Die gebackenen, ausgekühlten Biskuits wurden sorgfältig in die gewünschte Tännliform geschnitten. Zu den Bäckerinnen kamen um 9.30 Uhr die 9 « Malerinnen » - mit viel Fantasie, Feingefühl und herrlich glänzenden farbigen Zuckersternli und Perlen wurden die erst mit Zuckerglasur dekorierten Tännli ausgeschmückt. Es entstanden wunderschöne, weihnachtliche und winterliche Tännli – eine wahre Augenweide.

Bald aber schon strömte ein ganz anderer Duft durch die Küche. Vreni Koch hat die Backöfen für Foccacia und Fleischpastete aufgeheizt. Bestens vorbereitet stand bald schon ein leckeres Mittagessen für die fleissigen Frauen bereit. Natürlich wird auf vollwertiges Essen geachtet – 3 grosse Schüsseln Salat rundeten das feine Essen ab – und gemeinsam konnten die fleissigen Frauen eine Pause machen. Vielen herzlichen Dank, Vreni, für Dein fein zubereitetes Essen.

Dann wurden die Tische wieder für’s Verpacken der traditionellen Spezialität gebraucht. Die Bäckerinnen verpackten die Tännli in Cellobeutel und schmückten sie mit den vorbereiteten Bändeli, in die das eingerollte Rezept eingebunden war. Kiste um Kiste wurde gefüllt, die Tännli werden nun kühl gelagert und das Verkaufsteam freut sich, diese ca. 400 Tännli am Adventsmarkt vom 9./10. Dezember am weihnächtlich geschmückten Stand zu präsentieren und zu verkaufen. Mögen viele Kundinnen und Kunden unsere Freude teilen und die Tännli verschenken oder selber geniessen.

 

Helene Hutterli


Adventskranzen 2017

Bereits zum 3. Mal konnten wir Ende November das „Adventskranzen“ unter der Leitung von Margrit Anderwert, im Atelier von Nicole Graf durchführen. Wir danken Nicole und ihrer Familie ganz herzlich für die Gastfreundschaft. In den gut geheizten Räumlichkeiten an der Wilerstrasse wurde während 3 Tagen fleißig Kränze gebunden, Gestecke hergestellt und alles schön ausgeschmückt. Dieses Jahr bestand erstmals die Möglichkeit an einem Abend tolle Adventsdekorationen herzustellen. So konnten uns auch die berufstätigen Frauen mit ihren Ideen unterstützen. Es waren kreative und unterhaltsame Stunden, um miteinander zu werken, Ideen zu verwirklichen, zu plaudern und um die Gemeinschaft zu pflegen. 24 Frauen haben uns beim „Kranzen“, bei der Materialbeschaffung oder im Verkauf unterstützt. So entstand eine wunderschöne und vielseitige Auswahl. Am Freitagnachmittag wurden die Preise gemacht und am Schluss alle Sachen in drei Autos verladen. Am Samstagmorgen um 7 Uhr wurde die Auswahl auf 2 Marktständen auf dem Markplatz präsentiert. Die Auswahl war einfach wunderbar.

 

Leider wurde der Morgen sehr regnerisch, windig und kalt. Trotz des schlechten Wetters sind wir mit den Verkaufszahlen zufrieden. Es wurden 19 Adventskränze, 28 Tisch- und Türkränze und 16 Gestecke verkauft. Besonders freute uns, dass die Präsidentin der Thurgauisch Evangelischen Frauenhilfe, Frau Hummler persönlich am Verkaufsstand vorbeikam und auch bei uns einkaufte.

 

Es wurde ein Reingewinn von Fr. 1650.- erwirtschaftet. Mit diesem Betrag haben wir die Thurgauische Evangelische Frauenhilfe unterstützt.

 

Die „Kranzer-Woche“ ist immer eine intensive Zeit und ohne die zahlreichen Helferinnen nie durchzuführen. An dieser Stelle allen Helferinnen ein „großes Dankeschön“. Auch Margrit Anderwert möchte ich ein Kränzlein winden: „ganz herzlichen Dank für die tolle Organisation“.

 

Für die Gruppe „Mensch und Umwelt“

Gerda Hübner


Herbstliches Mittagessen im Gasthaus zum Trauben

Für viele alleinstehende, über 70-jährige Frauen in der Gemeinde Weinfelden ist das Verbringen eines gemütlichen Nachmittags in Gesellschaft, verbunden mit einem feinen Mittagessen, eine willkommene Bereicherung im Monat November. Der Einladung des Vorstandes des Gemeinnützigen Frauenvereins Weinfelden zu einem geselligen Essen mit einem Gläschen Wein folgten dieses Jahr 150 Frauen.

 

Die Tische waren wunderbar herbstlich dekoriert, mit Laub, Kastanien, Hagebutten, Äpfeln und Bucheckern in warmen Rot-, Braun- und Gelbtönen. Die Tüten mit ihren aufgedruckten Äpfeln und den Kerzen darin strahlten durch den ganzen Saal. Vreni Koch begrüsste die Gäste in gewohnt herzlicher Weise und hiess die Frauen im schönen Traubensaal willkommen.

 

Zusammen mit dem Team des Trauben bedienten die Vorstandsmitglieder engagiert und tatkräftig die Gäste. Die Frauen wurden mit einer Rieslingsuppe zur Vorspeise und anschliessendem Hauptgang mit Spätzli, Rotkraut, Gemüse und Schweinebraten an Kräutersauce aus der Küche verwöhnt. Zum Dessert gab es himmlisch duftende Apfeljalousien mit Zimtglace. Die Gäste plauderten und unterhielten sich angeregt, Neuigkeiten wurden ausgetauscht, Erinnerungen wachgerufen und einander allerlei berichtet.

 

Zwischen Hauptgang und Dessert sang das Nostalgie-Chörli Berg, unter der Leitung von Margrit Roos ein Potpourri vom Feinsten. Da gab es wunderschöne nostalgische Lieder und Evergreens und bestimmt haben einige dieser Lieder manche der anwesenden Frauen in früheren Zeiten schwelgen lassen. Zum feinen Dessert waren auch die Damen des Chörlis eingeladen. Mit einem grossen Applaus wurden die Sängerinnen dann verabschiedet.

 

Die leuchtenden Gesichter und der dankende Händedruck der eingeladenen Frauen motiviert den Vorstand, diesen Anlass auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.

 

Brigitte Vonwiller


Offenes Singen

An die 40 Frauen und 1 Mann treffen am 15. November im Pfarreizentrum zum offenen Singen ein. Erika Weibel von den Landfrauen begrüsst die Anwesenden sehr herzlich. Ein besonderes Willkommen richtet sie an Angela Testa (Chor) und an Claudia Dahinden (Klavier) und erteilt ihnen gleich das Wort. Claudia ermuntert uns sie zurückzubinden falls die Rösslein mit ihr durchgehen und sie uns mit den Tönen davon rennen sollte. Wir singen, je nach Wunsch, die verschiedensten Lieder aus dem „Brüller“, dem Pfadi-Singbuch. Da geht mitten am Nachmittag der Mond auf, wir tanzen mit hagebuchenen Strümpfen und tannigen Hosen und der kleine grüne Kaktus sticht und sticht. Angela und Claudia kann kein Wunsch aus der Ruhe bringen. Sie finden immer die richtigen Worte und schlagen den richtigen Ton mit Stimme und Klavier an.

 

Nach einer Stunde lechzen unsere trockenen Kehlen nach einer Pause. Im Nebenzimmer steht ein Buffet mit Kaffee, Mineralwasser, verführerisch feinen Kuchen und leckerem Speck- und anderem Zopf bereit. Bei Speis und Trank wird rege ausgetauscht und frisch gestärkt wechseln wir wieder in den Saal. Munter und voll Elan singen wir weiter und beschliessen den wunderbaren Nachmittag mit dem besinnlichen „Laudate“ und dem jauchzenden „Halleluja“.

 

Vreni Koch vom Gemeinnützigen Frauenverein bedankt sich bei den Leiterinnen und den Sängerinnen und dem Sänger für ihr Kommen und wünscht allen eine frohe Adventszeit. Die Frage, ob das offene Singen im nächsten Jahr wiederholt werden soll, wird mit hellem Jaaaaa beantwortet. Gabriela Herzog von der Frauengemeinschaft macht sofort Nägel mit Köpfen. Sie „bucht“ unmittelbar die Leiterinnen und reserviert den

Saal. Das Datum für das offene Singen 2018 ist der 31. Oktober.

 

Vreni Koch 


Ferienpass - Weihnachtskarten basteln

Neun Mädchen steigen an diesem 10. Oktober 2017 um 8:30 Uhr im Pestalozzischulhaus die Treppen hoch in den 2. Stock. Im Schulzimmer, das uns Frau Brechbühl zur Verfügung stellt, warten Helene Hutterli und Verena Jäger. Ausgebreitet auf den Tischen liegen fertige Kartenmuster, aber vor allem eine grosse Auswahl an verschiedenen Papieren, Karten, Umschlägen, kleine und grosse Stanzer, Bändeli, Sterne, Schriftzüge, Leim, Doppelklebeband, Scheren, und, und, und… Helene gibt den Mädchen eine kurze Erklärung über den Vormittag, zeigt einige Basteltricks und dann geht es los.

 

Schnell findet jedes Mädchen die Karte in seiner bevorzugten Farbe, sucht passendes Papier dazu aus, hält Ausschau nach dem richtigen Stanzer, dem schönsten Bändeli und beginnt zu schneiden, zu kleben und zu gestalten. Rentiere schauen hinter Tannen hervor, Engeli sitzen auf Wolken, Herzen werden verziert, farbige Papiere werden kombiniert. Den Phantasien sind keine Grenzen gesetzt.

 

Um 10 Uhr bringt Vreni Koch ein wohl verdientes Znüni, doch kaum sind die Weggli und Brügeli gegessen, verschwinden alle Mädchen ganz schnell wieder zu ihren Werken, eifrig bemüht bis elf Uhr noch weitere Karten herzustellen.

 

Es ist schön, die Kinder so fleissig und angeregt an der Arbeit zu sehen, und die Zeit vergeht nur zu schnell. Es entstehen schöne, ideenreiche, vielseitige und unterschiedliche Karten. Das Arbeitsklima ist super, die Mädchen dankbar für eventuelle Hilfestellungen. Nur zu schnell ist es 11 Uhr. Nachdem alle Bastlerinnen noch die zu ihren Karten passenden Umschläge und Einlageblätter erhalten haben, heisst es schon sich zu verabschieden. Ich denke, dass wir alle, Mädchen und Betreuerinnen zufrieden und dankbar nach Hause fahren können. Es war ein schöner Morgen.

 

Ein ganz besonderer Dank gehört Helene Hutterli. Mit viel Engagement und Kreativität hat sie viele Kartenmuster hergestellt und das ganze Material zu deren Anfertigung organisiert.

 

Verena Jäger


Ausflug ins Textilmuseum Sorntal

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.....

 

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 fuhren wir mit einer kleinen Gruppe von 14 Frauen nach Sorntal ins Textilmuseum. Die Reise begann leider mit Pech und Pannen. Unsere Zugfahrt endete in Sulgen, wegen einer Signalstörung zwischen Kradolf und Bischofszell. Wir mussten wieder nach Weinfelden zurück fahren und alles weiter abklären. Am Bahnschalter konnte uns Fritz Streuli nach kurzem Recherchieren Entwarnung geben. Die Störung war inzwischen behoben worden und wir konnten mit einer Stunde Verspätung unsere Reise erneut antreten.

 

Im Textilmuseum wurden wir von Herrn Lutz und seinem Kollegen Herrn Kettel freundlich empfangen. Die zwei Führer zeigten uns auf ca. 900 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine riesige Auswahl an alten Textilmaschinen (die übrigens alle noch funktionstüchtig waren), mit welchen Fäden gesponnen, auf Spulen aufgewickelt oder verwoben wurden, auch Stick -und Strickmaschinen. Daneben waren aber auch Geräte zu bewundern, die für die Handstickerei im Einsatz waren, oder beim Flachsbrechen für die Leinenerzeugung und Schneidwerkzeug für die Verarbeitung von Stroh zu wunderschönen Hüten.

 

Im Dachgeschoss ist das Archiv mit vielen wichtigen Dokumenten die dort aufbewahrt werden. Da lagern Geschäftsbriefe, alte Lohnbücher, viele hundert Stoffmusterbücher und Webentwürfe. Alle diese Gegenstände verraten in kleinen Details ein Stück Fabrikleben und die Industrie- und Sozialgeschichte aus dem 19./20. Jahrhundert.

 

Uns Besucherinnen wurde ein Blick in die Arbeitswelt von einst ermöglicht und weckte bei vielen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Tief beeindruckt traten wir unsere Heimreise an.

  

Brigitte Vonwiller


Dankausflug vom 26. September 2017

Bei guter Laune reisten 76 freiwillige Helferinnen und Helfer mit dem Madörin – Apfelcar in die Umweltarena nach Spreitenbach. Dort wurde uns bei einer Führung vieles über Natur und Leben, Bauen und Modernisieren, Energie und erneuerbare Energien erzählt. Wie kann Nachhaltigkeit umgesetzt werden? Was bedeutet nachhaltiger Konsum? Worauf kann ich beim Einkaufen achten? Wie profitiere ich?

 

Es war eine sehr eindrückliche Führung, die auch noch etwas länger hätte dauern können. Alle Teilnehmer/Innen waren sehr beeindruckt von der Arena und dem imposanten Gebäude in der Grösse von ca. 20 Fussballfeldern. Weiter ging es mit dem Car nach Bergdietikon in den Gasthof Herrenberg zu einem feinen Nachtessen, das den erlebnisreichen und interessanten Tag abrundete. Gegen 21.00 Uhr kamen alle Frauen und Männer wohlbehalten in Weinfelden wieder an.

 

Brigitte Vonwiller


Backen für den Adventsmarkt 3. Dezember 2016

Fast wie in der Bäckerei des alten Kinderbuches „im Zwergenland“ sieht es in der Schulküche an diesem Samstag aus. Achtzehn Frauen sind heute im Einsatz, schlagen 100 Eier auf, schmelzen 5 Kilo Butter  und 4 Kilo Schokolade, rühren die andern Zutaten darunter, streichen das Ganze auf Blechen aus und schon riecht es aus dem Ofen fein nach Weihnachtsgebäck. Auf Gitter gekehrt kühlt der Biskuit aus und wird dann sorgfältig geschnitten. Schon sind die ersten Tännli zum Dekorieren bereit. Da sind nun der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt: mit Spritzglasur (3 Kilo Puderzucker) bemalt und mit Sternen, Smarties und Perlen verziert, entstehen kleine „Kunstwerke“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das Vreni Koch und Nelly Meile für uns alle zubereiten sind dann die Tännli trocken und können eingepackt werden. In den Cellophansäckli, mit angebundenem Rezept, sind etwa 450 Tännli für den Verkauf bereit. Hoffentlich bereiten die Tännli den potentiellen Käufern eben so viel Freude wie uns beim Backen.

 

Vreni Jäger


Herbstmittagessen 3. November 2016

 Im November haben wir wieder alle alleinstehenden über 70-jährigen Frauen

zum traditionellen Mittagessen ins Gasthaus zum Trauben eingeladen.

Von den 595 Angeschriebenen nahmen 130 Frauen die Einladung zum Mittagessen an. Im herbstlich dekorierten Saal liessen sich die Frauen die Köstlichkeiten aus der Küche munden.

Nach dem Hauptgang präsentierte sich das Mandolinenquintett „corde e cuori“ unter der Leitung von Elvira Grellmann musikalisch von seiner besten Seite. Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Seniorinnen herzlich.

Anschliessend gab es Dessert und Kaffee, bevor sich die Frauen mit einem grossen, herzlichen „Dankeschön“ verabschiedeten. In Erinnerung bleibt ein fröhlicher Nachmittag mit vielen schönen Begegnungen.

 

Brigitte Vonwiller


Ferienpass 14. Oktober 2016

„Tolle Karten herstellen“

 

Zehn motivierte Mädchen erschienen am 14. Oktober um 8.30 Uhr im Pestalozzi-Schulhaus zum Kurs. Die Kursleiterinnen, Gabriela Schramm und Helene Hutterli hatten die Arbeitsplätze bereits eingerichtet, die Musterkarten ausgestellt und das Material, Stanzformen, Holzschablonen, Zackenscheren, Stoffe, Knöpfe, Klebstoffe etc. und verschiedenste Papiere bereit gestellt. Eine grosse Auswahl an Karten und Umschlägen in verschiedenen Farben und Formen warteten auf die fleissigen Kursteilnehmerinnen.

Nach einer kurzen Begrüssungsrunde wurde ein Kartenmuster, diverse Techniken und Tipps vorgestellt - dann konnte es losgehen. Die Kinder „kopierten“ die Muster oder machten sich mutig an neue Kreationen. Für Fragen standen die beiden Kursleiterinnen zur Verfügung - doch, die Selbständigkeit und Kreativität der Schülerinnen überraschte. Schon bald waren die ersten Karten fertig - mit Eifer arbeiteten die Schülerinnen ruhig und halfen sich gegenseitig mit Tipps und Ideen. Eine gefreute Sache für die Kursleiterinnen.

Um 9.45 wurde die Gruppe von Vreni Koch und Vreni Jäger (Vorstand GFV) mit einem Znüni für alle überrascht. In der Pause wurde neue Energie getankt, geplaudert und schon ging’s weiter. Die Kursleiterinnen stellten fest, dass 3 Stunden Kurs etwas lang waren - die Kreativität und Konzentration liess gegen 11.00 Uhr nach.

Um 11.15 Uhr, nach dem Aufräumen, wurden alle Stühle im Kreis aufgestellt und die Schülerinnen zeigten ihre Kunstwerke, wiesen auf Besonderheiten hin und erklärten eine ihrer Karte zum Favoriten. Die Kursleiterinnen staunten, wie gut die Kinder mit den Werkzeugen, Stanzformen, Cutter und Schneidemessern umgingen, wie sorgfältig und genau gearbeitet wurde. Eine grosse Dankbarkeit war spürbar, so war denn auch das „Danke sagen“ sehr oft bei Hilfeleistungen und beim Abgeben von Couverts und Karten zu hören. Es entstanden originelle Karten, in bunten oder farblich abgestimmten Kombinationen, es wurden Weihnachts- und Geburtstagskarten gestaltet - und alle gingen um 11.30 Uhr zufrieden nach Hause - die Schülerinnen und die beiden Kursleiterinnen.

 

Helene Hutterli